Karate: WM-U21 und Junioren in Chile

Die Weltmeisterschaften 2019 in Santiago wur­den über­schat­tet von den Demonstrationen der Bevölkerung. Zeitweilig waren über 1,2 Millionen Menschen auf die Straße gegan­gen, um gegen die Politik des amtie­ren­den Staatspräsidenten Sebastián Piñera zu pro­tes­tie­ren. Von den Protesten und dem vor­aus­ge­gan­ge­nen Generalstreik betrof­fen war auch das Team des Deutschen Karate Verbandes (DKV), das in einem Hotel in unmit­tel­ba­rer Nähe der Haupt-Demonstrationen Quartier bezo­gen hat­te und in ein vier Kilometer vom Zentrum ent­fern­tes Hotel umzu­zie­hen muß­te.

Ermittelt wur­den die Titelträger in den Altersklassen Jugend, Junioren/Juniorinnen und U21 – wobei der Deutsche Karate Verband (DKV) mit 36 Nachwuchs-Karateka an den Start ging, dar­un­ter auch zwei Berliner. Im Kata-Wettbewerb der U21 beleg­te Morris Tellocke (DOKAN Berlin) den neun­ten Platz in der Gesamtwertung. Im Kumite-Wettbewerb der U21-weiblich schied Gizem Bugur (-61 kg, SC Banzai Berlin) in der 2.Runde aus.