Bei den Judo-Europameisterschaften vom 16. bis 19. April 2026 in der georgischen Hauptstadt Tiflis gehörten mit Losseni Kone und Lasse Schriever auch zwei Athleten mit Berliner OSP-Zugehörigkeit zum deutschen Aufgebot.
Losseni Kone ging im Schwergewicht (+100 kg) auf die Matte. Der Wahlberliner hatte bereits zuvor mit starken internationalen Ergebnissen auf sich aufmerksam gemacht und reiste mit Rückenwind nach Tiflis. Leider schied er bereits nach seinem zweiten Kampf gegen den späteren Vizeeuropameister Lukas Krpalek aus Tschechien aus und konnte damit keine Platzierung erlangen.
Die Gewichtsklasse bis 90 Kilogramm vertrat Lasse Schriever: Er zeigte bei der EM eine starke kämpferische Leistung und konnte seine ersten beiden Begegnungen erfolgreich gestalten. Nach einem Auftaktsieg mit Ippon gewann er auch seinen zweiten Kampf souverän und zog damit in die nächste Runde ein. Erst im dritten Kampf musste er sich Yahor Varapayeu geschlagen geben und verpasste eine Platzierung nur knapp.
Die Europameisterschaften in Tiflis waren mit über 400 Athletinnen und Athleten aus 46 Nationen hochklassig besetzt und boten insbesondere den jüngeren deutschen Athletinnen und Athleten wichtige internationale Wettkampferfahrung auf höchstem Niveau.







