Boxen: Verletzungsbedingtes WM-Aus für Yildirim

Die Weltmeisterschaft im Boxen ver­zeich­ne­te mit 650 Teilnehmern eine Rekordbeteiligung. Erstmalig wur­den in der Geschichte des Amateurboxens für Medaillengewinne Preisgelder aus­ge­schüt­tet: der Weltmeister erhält 100.000 Dollar (ca. 86.000 Euro), der Zweite 50.000 (ca. 43.000 Euro) und die bei­den Dritten jeweils 25.000 Dollar (ca. 21.500 Euro). Der gesam­te Preisgeldtopf beträgt 2,6 Millionen Dollar (ca. 2,23 Millionen Euro).
Der Deutschen Boxsport-Verbandes reis­te mit 13 Boxern - über­wie­gend hoff­nungs­vol­le Talente- zum Turnier nach Belgrad an und besetz­te damit alle Gewichtsklassen. In der Leichtgewichtsklasse (-60 kg) unter­lag Murat Yildirim im ers­ten Kampf Alexey de la Cruz Baez aus der Dominikanischen Republik nach Punkten. Murat zog sich in der zwei­ten Runde eine Cut-Verletzung zu und konn­te den Kampf nicht mehr fort­set­zen. Der Punktestand zum Kampfabbruch sah zu die­sem Zeitpunkt den Gegner aus der Dominikanischen Republik vorn.