100 Tage vor Olympia: TEAM BERLIN PEKING startet in die heiße Vorbereitungsphase

Claudia Pechstein will wei­ter Geschichte schrei­ben: „Es wäre sensationell“ 

Noch 100 Tage bis zu den Olympischen Winterspielen! Beim Olympiastützpunkt Berlin beginnt die hei­ße Vorbereitungs- und Qualifikationsphase auf das sport­li­che Groß-Ereignis. Berliner Athletinnen und Athleten in drei Sportarten haben gute Chancen, vom 4. bis 20. Februar 2022 in Peking an den Start zu gehen. Allen vor­an Deutschlands erfolg­reichs­te Winter-Olympionikin: Claudia Pechstein.

Mit ihrer ach­ten Teilnahme will die Berliner Ausnahme-Eisschnellläuferin ihre gro­ße Olympia-Karriere abschlie­ßen. Die fünf­ma­li­ge Olympiasiegerin, die zudem zwei­mal Silber und zwei­mal Bronze gewon­nen hat, wäre die ers­te Athletin mit acht Teilnahmen. „Ich habe ein gro­ßes Ziel – und ich wer­de mein Bestes geben, um mich für Olympia zu qua­li­fi­zie­ren“, sagt Claudia Pechstein. „Es wäre sen­sa­tio­nell, wenn ich mei­ner Karriere einen wei­te­ren Rekord hin­zu­fü­gen könn­te und Geschichte schrei­be. Bis dahin ist es aber noch ein lan­ger Weg mit vie­len Weltcups und der Qualifikation. Das wird nicht ein­fach!“ Die Berlinerin fei­ert direkt nach den Wettkämpfen in China ihren 50. Geburtstag.

Zum TEAM BERLIN PEKING 2022 gehö­ren im Eisschnelllauf auch Michelle Uhrig, Lukas Mann, Ole Jeske und Michael Roth.

Im Eiskunstlauf gibt es ledig­lich einen Olympia-Startplatz für die deut­schen Paarläufer – und zwei Teams aus Berlin: Minerva Fabienne Hase und Nolan Seegert sowie das Duo Annika Hocke und Robert Kunkel. Wer in Peking star­ten darf, ent­schei­det sich erst nach der Deutschen Meisterschaft im Dezember.

Während die deut­schen Eishockey-Männer mit Jonas Müller, Mathias Niederberger, Marcel Noebels, und Leonhard Pföderl bereits für die Olympischen Spiele qua­li­fi­ziert sind, kämp­fen die Frauen am 11. November in Füssen um die Olympia-Teilnahme. Zum Team gehö­ren die Eisbären Juniors-Spielerinnen Hanna Amort und Fine Raschke. Sie ste­hen im Aufgebot für das Qualifikationstunier. 

OSP-Leiter Dr. Harry Bähr: „Wir drü­cken unse­ren Athletinnen und Athleten für die bevor­ste­hen­den Wettkämpfe fest die Daumen und hof­fen, dass mög­lichst vie­le ihren Traum von der Olympiateilnahme in Peking rea­li­sie­ren kön­nen. Der Weg ist ange­sichts der Pandemie dies­mal noch her­aus­for­dern­der für die Sportlerinnen und Sportler. Unser Team am OSP wird sie enga­giert und mit hoch­klas­si­gen Betreuungsleistungen unterstützen.“

Die Sportarten Eisschnelllauf, Eiskunstlauf und Eishockey wer­den bei Olympia direkt in Peking aus­ge­tra­gen. Weitere Olympia-Orte sind die Bergregion in der Provinz Yanqing, rund 90 Kilometer ent­fernt von Peking, sowie das Gebiet um die Stadt Zhangjiakou, 220 Kilometer weit weg von der Hauptstadt. Die Zeitverschiebung nach Peking beträgt im Februar +7 Stunden, die Wettkämpfe star­ten damit aus deut­scher Sicht in der Nacht und fin­den für die euro­päi­schen Sportfans am Vormittag und Nachmittag statt.