Moderner Fünfkampf: Silber und Gold beim Weltcup-Finale

Beim Weltcup-Finale im unga­ri­schen Székesfehérvár konn­te das deut­sche Team mit zwei­mal Edelmetall, einem vier­ten Platz und zwei wei­te­ren Top 15 Platzierungen ein gro­ßes Ausrufezeichen in Richtung Olympia set­zen. Annika Schleu ver­schaff­te sich mit einem feh­ler­frei­en Ritt eine Position unter den Top 15, von der aus sie in ihrer Parade-Disziplin, dem Laser-Run, noch ein­mal angrei­fen konn­te. In einem an Spannung kaum zu über­tref­fen­den Laser-Run star­te­te sie eine beein­dru­cken­de Aufholjagd von Platz 14, hol­te 54 Sekunden Rückstand auf die Spitze auf und sicher­te sich am Ende Platz zwei. Rebecca Langrehr lan­de­te auf Rang 31 von 71 Starterinnen. Zudem stell­te Rebecca mit 13 Siegen in der Bonusrunde Fechten einen neu­en Weltrekord auf.
Zum Abschluss des Weltcups gin­gen in der Mixed-Staffel Annika Schleu und Christian Zillekens an den Start. Beide zeig­ten soli­de Leistungen im Schwimmen und Fechten, leis­te­ten sich wenig Fehler im Reiten und lagen vor dem Laser-Run an fünf­ter Position mit einem Abstand von 37 Sekunden auf die bis dato füh­ren­de Staffel aus Weißrussland. Nach erneut sou­ve­rä­ner Lauf- und Schießleistung schick­te Annika Partner Christian an Position zwei auf die Strecke, der dann im Ziel mit vier Sekunden Vorsprung Team-Gold gewann.