Eissschnelllauf
Team Pursuit der Frauen nach Aufholjagd im C-Finale
Das deutsche Eisschnelllauf-Trio mit den drei Berliner OSP-Athletinnen Lea Sophie Scholz, Josie Hofmann und Josephine Schlörb hat in der olympischen Teamverfolgung Moral bewiesen und sich trotz eines schwierigen Auftakts den fünften Platz erkämpft. Nachdem ein unglücklicher Wackler in der Startphase wertvolle Zeit kostete, zeigte das Team eine starke Aufholjagd, verpasste jedoch den Einzug in die Medaillenentscheidung. Dennoch unterstrich die Mannschaft gegen die starke Konkurrenz ihre Zugehörigkeit zur erweiterten Weltspitze und verabschiedet sich mit einer kämpferischen Leistung aus dem Wettbewerb. Am kommenden Dienstag geht es für das Trio im C-Finale gegen Belgien nun darum, den fünften Platz im direkten Duell zu verteidigen.
Eishockey Frauen
Olympia-Viertelfinale: Berlinerinnen unterliegen mit DEB-Team gegen Favorit Kanada
Die olympische Reise der deutschen Eishockey-Frauen ist im Viertelfinale zu Ende gegangen. Gegen den klaren Favoriten und fünfmaligen Olympiasieger Kanada unterlag die DEB-Auswahl mit 1:5 (0:2, 0:1, 1:2), zeigte dabei aber eine kämpferische Leistung. Während Laura Kluge im ersten Drittel eine große Chance zum Ausgleich vergab, belohnte Franziska Feldmeier die Bemühungen des Teams in der 49. Minute mit dem deutschen Ehrentreffer zum zwischenzeitlichen 1:4. Auch Celina Haider und Mathilda Heine warfen in der Defensive und im Spielaufbau alles in die Waagschale, konnten die individuelle Klasse der Kanadierinnen jedoch nicht entscheidend stoppen. Trotz des Ausscheidens zog Laura Kluge ein positives Fazit der ersten Olympia-Teilnahme seit 2014 und betonte den starken „Fight“, den die Mannschaft dem Favoriten geliefert habe.
Eishockey Männer
Knappe Niederlage gegen Lettland: Eisbären-Quartett mit Nationalteam gefordert
Die deutsche Männer-Nationalmannschaft musste im zweiten Vorrundenspiel der Olympischen Winterspiele in Italien eine knappe 3:4-Niederlage gegen Lettland hinnehmen. In einer intensiv geführten Partie in der Milano Rho Ice Hockey Arena kamen mit Jonas Müller, Kai Wissmann und Frederik Tiffels drei der vier Berliner zum Einsatz, während Verteidiger Korbinian Geibel die Partie als Backup von der Bank aus verfolgte. Tiffels setzte mit seinem abgefangenen Pass und der Vorarbeit zum zwischenzeitlichen 2:1 durch Lukas Kälble (17.) einen wichtigen Akzent. Trotz einer druckvollen Schlussoffensive und dem Anschlusstreffer durch Tim Stützle (58.) reichte es für das Team von Bundestrainer Harold Kreis nicht mehr zum Ausgleich. Bereits am heutigen Sonntagabend um 21:10 Uhr steht für das deutsche Team um das komplette Berliner Eisbären-Quartett das wegweisende letzte Gruppenspiel gegen die USA an.










