Traditionelles „Olympic Barbecue“ im Hotel ESTREL

OSP stell­te das TEAM BERLIN PYEONGCHANG vor und fei­er­te die Erfolge der Top-Athleten aus der Sportmetropole 

Der olym­pi­sche Winter kann kom­men! Beim tra­di­tio­nel­len „Olympic Barbecue“ hat­te der Olympiastützpunkt (OSP) Berlin am 12.09. im Hotel ESTREL den Startschuss für sei­ne Olympia-Kampagne gege­ben und im Beisein von Gerhard Böhm, Abteilungsleiter Sport im Bundesinnenministerium, und Berlins Sportstaatssekretär Christian Gaebler das TEAM BERLIN PYEONGCHANG vor­ge­stellt. Die Olympischen Spiele in Südkorea begin­nen in 150 Tagen. Zudem zog OSP-Leiter Dr. Harry Bähr eine ers­te Bilanz des Sportjahres 2017. 

31 Medaillen – neun­mal Gold, elf­mal Silber und elf­mal Bronze – räum­ten Berliner Sportlerinnen und Sportler, die durch den OSP betreut wer­den, in den ers­ten neun Monaten des Jahres bei Welt- und Europameisterschaften ab. Erfolgreich waren 23 Aktive aus 15 Sportarten. Hinzu kom­men mit Pierre Senska (Radsport/Gold) und Jan Gürtler (Tischtennis/Bronze) noch zwei Top-Athleten aus dem paralym­pi­schen Sport.

Gleich mehr­fach Grund zum Jubeln hat­te Berlins bes­ter Wasserspringer, der die WM in Budapest zu „Patrick-Hausding-Festspielen“ mach­te. Hausding absol­vier­te fünf Wettkämpfe an sie­ben Tagen mit fast 60 Sprüngen. Mit Erfolg: Silber vom 3m-Brett (die ers­te deut­sche WM-Einzelmedaille seit 26 Jahren), Bronze im Turm-Synchron und dazu noch zwei­mal der vier­te und ein fünf­ter Platz. Damit gehört Patrick Hausding zu den erfolg­reichs­ten deut­schen Wasserspringern aller Zeiten – und dies vom Brett und vom Turm.

Zwölf Jahre nach der Bronzemedaille von Rene Hoch bei der WM 2005 ist es wie­der einem Berliner Gewichtheber gelun­gen, inter­na­tio­na­le Medaillen zu gewin­nen. Robert Joachim hol­te bei der EM in Split gleich zwei­mal Edelmetall. Er stell­te in allen drei Disziplinen – Stoßen, Reißen, Zweikampf – eine per­sön­li­che Bestleistung auf. Im Olympischen Zweikampf gewann der Berliner mit 317 kg Bronze, im Stoßen mit 176 kg Silber.

Im Modernen Fünfkampf haben Lena Schöneborn und Annika Schleu in Kairo den WM-Titel sou­ve­rän ver­tei­digt. Mit Topleistungen in allen Disziplinen gewan­nen die Berlinerinnen mit über 30 Sekunden Vorsprung vor den Teams aus Ägypten und Japan. Auch Alexander Nobis und Christian Zillekens hat­ten in Kairo Grund zum Jubeln: Das Duo aus der Sportmetropole sicher­te sich die Silbermedaille in der Staffel.

 

TEAM BERLIN PYEONGCHANG vorgestellt

Das am Abend vor­ge­stell­te „Team Berlin PyeongChang“ besteht aus den aus­sichts­reichs­ten Berliner Kandidatinnen und Kandidaten für einen Platz in der deut­schen Olympiamannschaft 2018. Der OSP Berlin bie­tet eine viel­fäl­ti­ge Unterstützung. Dazu gehört zuerst eine umfas­sen­de Betreuung im und nach dem Training. Hinzu kom­men die medi­zi­ni­sche und phy­sio­the­ra­peu­ti­sche Versorgung, die trai­nings­wis­sen­schaft­li­che Unterstützung und die sport­psy­cho­lo­gi­sche Beratung. Als einer von bun­des­weit 19 Stützpunkten der Kaderathleten berät und beglei­tet der OSP Berlin die Sportlerinnen und Sportler neben der Karriere im Spitzensport auch in Ausbildung, Studium und Berufsbildung. Hinzu kommt eine geziel­te finan­zi­el­le Unterstützung in der Vorbereitung auf die Olympischen Spiele. Zur Finanzierung der umfas­sen­den Leistungen tra­gen das Bundesinnenministerium, das Land Berlin, der Landessportbund Berlin und zahl­rei­che Sponsoren bei. Mit der Kampagne „Zeit für PyeongChang“ bie­tet der Olympiastützpunkt Unternehmen und Privatpersonen die Möglichkeit, sich für das „Team Berlin PyeongChang“ zu enga­gie­ren und den Spitzensport in der Sportmetropole zu fördern.

 

Wir kön­nen stolz sein auf unse­re Sportlerinnen und Sportler“ 

 OPS-Leiter Dr. Harry Bähr: „Schon jetzt kön­nen wir stolz sein, was unse­re Sportlerinnen und Sportler in die­sem Jahr erreicht haben. Ich dan­ke allen für die her­aus­ra­gen­den Leistungen! Gleichzeitig wol­len wir heu­te den Blick auf Olympia 2018 rich­ten. In unse­rem TEAM BERLIN PYEONGCHANG haben wir unse­re bes­ten Athletinnen und Athleten für die XXIII. Olympischen Winterspiele zusam­men­ge­stellt. Dazu zäh­len wir auch die Eisschnellläufer Nico und Denny Ihle, die einen wich­ti­gen Teil ihrer Olympiavorbereitung in Berlin absol­vie­ren und die am OSP Chemnitz/Dresden behei­ma­tet sind. Wir drü­cken dem Team für die bevor­ste­hen­den Qualifikationswettkämpfe fest die Daumen!“

Vier Top-Talente erhal­ten den „Berliner Pilsner Nachwuchsförderpreis“

Die Berliner Nachwuchssportler Jacob Schopf (Kanu), Hendrikje Richter (Leichtathletik), Nora-Hanna-Ursela Peuser (Rudern) und Lou Massenberg (Wasserspringen) wur­den im Rahmen des „Olympic Barbecue“ mit dem mit jeweils 1.000 Euro dotier­ten „Berliner Pilsner Nachwuchsförderpreis 2017“ geehrt. Bereits seit 1995 zeich­net Berliner Pilsner, Hauptsponsor des Olympiastützpunktes Berlin, jun­ge Berliner Sportlerinnen und Sportler für her­aus­ra­gen­de Leistungen aus.

Für vie­le der bis heu­te ins­ge­samt 86 Preisträger war die Auszeichnung auch der Startschuss zu einer gro­ßen sport­li­chen Karriere. Zu den bis­he­ri­gen Preisträgern gehö­ren bei­spiels­wei­se Doppel-Olympiasieger Marcus Groß (Kanu), Olympiasieger Robert Harting (Diskuswurf) sowie die Welt- und Europameister Robert Förstemann (Radsport), Patrick Hausding (Wasserspringen) und Annika Schleu (Moderner Fünfkampf).

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