Die deutschen Hockey-Herren haben ihren WM-Titel erfolgreich verteidigt. Im Finale der Weltmeisterschaft in Belgien und den Niederlanden setzte sich das Team von Bundestrainer André Henning mit 1:0 gegen Spanien durch und feierte damit den vierten WM-Titel der deutschen Hockey-Geschichte.
Den entscheidenden Treffer im Endspiel im belgischen Wavre erzielte Michel Struthoff in der 44. Minute. Zuvor hatten sich die HONAMAS nach einer erfolgreichen Gruppenphase im Viertelfinale mit 4:2 gegen Australien durchgesetzt. Im Halbfinale folgte ein umkämpfter 2:1-Erfolg gegen Argentinien. Mit dem Finalsieg gegen Spanien gelang Deutschland nach 2002 und 2006 bereits zum zweiten Mal die erfolgreiche Titelverteidigung.
Aus Berliner Sicht dürfen sich gleich zwei Spieler mit Berliner Hockey-Wurzeln über den Weltmeistertitel freuen: Thies Prinz und Johannes Große.
Prinz begann seine Hockeylaufbahn bei den Zehlendorfer Wespen und spielte anschließend für den TC Blau-Weiss Berlin, bevor ihn sein Weg zunächst nach Köln und inzwischen zu Pinoké Amsterdam führte. Für den gebürtigen Berliner ist es nach dem WM-Titel 2023, Olympia-Silber 2024 und dem EM-Titel 2025 bereits der nächste große internationale Erfolg.
Auch Johannes Große hat eine Berliner Vergangenheit. Der heutige Spieler des Club an der Alster trug mehrere Jahre das Trikot der Zehlendorfer Wespen. Wie Prinz gehörte er bereits 2023 zum deutschen Weltmeisterteam und kann sich damit ebenfalls über seinen zweiten WM-Titel freuen.
DANAS beenden Weltmeisterschaft auf Rang sechs
Auch die deutschen Hockey-Damen waren bei der gemeinsamen Weltmeisterschaft am Start. Die DANAS erwischten mit einem 3:0 gegen Schottland einen gelungenen Auftakt, mussten anschließend jedoch Niederlagen gegen Argentinien und die USA hinnehmen. Über die Platzierungsspiele kämpfte sich das Team noch bis ins Spiel um Rang fünf vor. Nach einem überzeugenden 4:1 gegen Spanien unterlagen die deutschen Damen dort Indien mit 1:3 und schlossen die Weltmeisterschaft damit auf dem sechsten Platz ab.
Mit Linnea Weidemann vom Berliner HC stand eine aktuelle Berliner Spielerin im deutschen WM-Aufgebot. Die 22-Jährige übernahm im Verlauf des Turniers auch die Kapitänsbinde und sammelte damit weitere wertvolle Erfahrung auf internationalem Topniveau.
Auch eine weitere Spielerin bringt Berliner Wurzeln mit: Lena Micheel. Die heutige Hamburgerin begann ihre Hockeylaufbahn in Zehlendorf und beim TuS Lichterfelde, ehe sie nach Hamburg wechselte und dort ihren Weg bis in die Nationalmannschaft fortsetzte.









