Neu in der „Hall of Fame des deutschen Sports“: Marianne Buggenhagen

Frankfurt am Main, 26. Oktober 2021 -

Marianne Buggenhagen (Para-Leichtathletik), ist von der Jury in die „Hall of Fame des deut­schen Sports“ gewählt wor­den. Die füh­ren­de Weltklasse-Athletinnen steht damit ab sofort in einer Reihe mit über 120 Persönlichkeiten, die durch ihren Erfolg im Wettkampf oder durch ihren Einsatz für Sport und Gesellschaft Geschichte geschrie­ben haben. Zusammen mit Buggenhagen wur­den auch Uschi Disl (Biathlon) und Hilde Gerg (Ski alpin) in die "Hall of Fame" gewählt. Die Aufnahmefeier fin­det am 24. November 2021 im Allianz Forum in Berlin statt.
Marianne Buggenhagen gilt als die „Grande Dame“ des Behindertensports. Die aus Ueckermünde in Mecklenburg-Vorpommern stam­men­de Athletin präg­te über ein Vierteljahrhundert lang die Para-Leichtathletik im Kugelstoßen, Diskus- und Speerwerfen. Seit ihrem 23. Lebensjahr von der Hüfte an abwärts gelähmt, nahm sie zwi­schen 1992 und 2016 an sie­ben Paralympischen Spielen teil, bei denen sie 14 Medaillen, davon neun gol­de­ne gewann, 23-mal wur­de sie Weltmeisterin. Mit ihren beein­dru­cken­den Leistungen wur­de die heu­te 68-Jährige nicht nur für vie­le in Deutschland, son­dern welt­weit ein Vorbild, was sich nicht zuletzt in ihren zahl­rei­chen inter­na­tio­na­len Auszeichnungen widerspiegelt.
Die von der Stiftung Deutsche Sporthilfe initi­ier­te „Hall of Fame des deut­schen Sports“ soll dazu bei­tra­gen, die mehr als hun­dert­jäh­ri­ge Geschichte des deut­schen Sports und sei­ner Persönlichkeiten im Gedächtnis zu bewah­ren und Diskussionen dar­über anzu­re­gen. Träger und vor­schlags­be­rech­tigt sind neben der Deutschen Sporthilfe der Deutsche Olympische Sportbund und der Verband Deutscher Sportjournalisten. Die „Hall of Fame des deut­schen Sport“ wird von adi­das beglei­tet. Weitere Informationen unter www.hall-of-fame-sport.de
Quelle: DBS