Vom 22. bis 30. Juli traf sich die internationale Fechtelite bei den Weltmeisterschaften in Hongkong. Mit Florettfechterin Kim Kirschen war auch eine Berliner Athletin im 24-köpfigen deutschen WM-Aufgebot vertreten.
Im Einzel startete Kirschen mit drei Siegen in der Vorrunde in den Wettbewerb. Nach einem Freilos im Vortableau kam es für die Berlinerin bereits früh zu einem deutschen Duell: Gegen ihre Nationalmannschaftskollegin Carlotta Morandi musste sie sich mit 5:15 geschlagen geben und verpasste damit den Einzug in das Haupttableau der besten 64. Sie belegte damit Rang 74.
Zum Abschluss der Weltmeisterschaften ging Kirschen gemeinsam mit Carlotta Morandi und Marie Höfler im Mannschaftswettbewerb auf die Planche. Nach dem kurzfristigen verletzungsbedingten Ausfall von Leonie Ebert besiegte das deutsche Trio zunächst Indien deutlich mit 45:15. Im Achtelfinale unterlag die Mannschaft der Ukraine. Siege gegen Singapur und Polen sowie eine abschließende Niederlage gegen Spanien bedeuteten am Ende Platz zehn für das deutsche Damenflorett-Team.
Für das herausragende deutsche Ergebnis der Weltmeisterschaften sorgte Säbelfechterin Larissa Eifler: Die 27-Jährige gewann überraschend den Weltmeistertitel und bescherte dem Deutschen Fechter-Bund damit die erste WM-Goldmedaille seit 2014.










