Boxen: Markus Beyer erlag schwerer Krankheit

Der aus dem Erzgebirge stam­men­de ehe­ma­li­ge Boxweltmeister Markus Beyer ist tot. Der gebür­ti­ge Erlabrunner starb im Alter von nur 47 Jahren nach kur­zer, schwe­rer Krankheit in einem Berliner Krankenhaus.

Markus Beyer gehör­te zu dem "legen­dä­ren" Fünferteam, das an den Olympischen Spielen in Barcelona teil­nahm. Dazu gehör­ten neben Markus René Monse, Thomas Ulrich, Oktey Urkal und Sven Ottke. Betreut wur­de sie durch den dama­li­gen Bundestrainer Ulli Wegner.
Danach wech­sel­te er zum Profiboxen, wo erneut Ulli Wegner sein Trainer war. Erstmalig gewann er 1999 im Supermittelgewicht den WBC-Weltmeistertitel. Dieses gelang ihm auch 2003 und 2004. Nach sei­ner Sportkarriere war er als Experte beim MDR tätig.

Wir haben Markus als einen wun­der­ba­ren Athleten ken­nen­ge­lernt und behal­ten ihn in guter Erinnerung. Der Familie von Markus Beyer spre­chen wir unse­re tie­fe Anteilnahme aus und wün­schen für die kom­men­de Zeit viel Kraft.