Boxen: Gold für Abass Baraou beim 43.Chemiepokal

Vor gro­ßem Publikum mit bis zu 1400 Zuschauern wur­de ver­gan­ge­ne Woche vom 07.bis 13. März der 43.Chemiepokal des Amateur-Boxsports in Halle ausgetragen.

In 6 der 10 olym­pi­schen Gewichtsklassen stan­den ins­ge­samt 8 deut­sche Boxer im Finale, dar­un­ter auch der Berliner Abass Baraou (Boxclub Ringfrei Oberhausen) im Weltergewicht (bis 69kg). Baraou besieg­te in sei­nem Halbfinale den Kasachen Ilya Ochkin und soll­te im Finale auf sei­nen deut­schen Kontrahenten Araik Marutjan (BC Traktor Schwerin) tref­fen. Allerdings konn­te der Finalkampf nicht aus­ge­tra­gen wer­den, da sich Araik Marutjan bei sei­nem Halbfinal-Sieg gegen Mohamed Rabbi (Marokko) die Nase gebro­chen hatte.
Abass Baraou bekam den Titel gegen Araik Marutjan im Weltergewicht kampf­los (ohne Wertung) zuge­spro­chen. Nach 2014 ist es der zwei­te Erfolg des 21-Jährigen Berliner beim Chemiepokal.

 

Insgesamt gin­gen in Halle 93 Athleten aus 18 Nationen an den Start. Deutschland war mit 18 Boxern ver­tre­ten und konn­te die Nationenwertung mit ins­ge­samt 12 Podestplätzen für sich entscheiden.

 

Für die Deutschen Boxer ging es beim Chemiepokal auch um die Nominierungen für das letz­te inter­na­tio­na­le Olympia-Qualifikationsturnier, dass vom 9. bis 17. April in Samsun (Türkei) aus­ge­tra­gen wird. Trotz des Erfolges von Abass Baraou in sei­ner Gewichtsklasse, nomi­nier­te der Deutsche Boxverband für das Olympiaqualifikationsturnier den erfah­re­ne­ren Araik Marutjan.

 

Mit Omar El-Hag (Berliner TSC), der beim Chemiepokal ver­let­zungs­be­dingt fehl­te, hat damit nur noch ein Berliner Boxer (bis 59 kg) Chancen auf die Olympiateilnahme.

 

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