Berliner Bogensport mit starken Perspektiven

28. September 2026 | Bogenschießen

Die Weltmeisterschaft in Yankton liefert aus deutscher Sicht reichlich Grund zur Freude. Florian Unruh bewies mit seinem dramatischen Finalsieg, dass er auch unter höchstem Druck zur Weltspitze gehört. Frida Janke wiederum zeigte mit ihrer überragenden Qualifikation und der anschließenden Bronzemedaille, welches Potenzial im deutschen Nachwuchs steckt.

Für den Berliner Bogensport sind beide Ergebnisse ein starkes Signal: Ein erfahrener Weltmeister und eine erfolgreiche Nachwuchsathletin setzen auf internationaler Bühne Ausrufezeichen. Die Titelkämpfe in den USA enden damit für das deutsche Team mit einer überzeugenden sportlichen Bilanz.

Neben den Erfolgen von Unruh und Janke sammelte das deutsche Team weitere Medaillen. Nora Kipferler gewann Silber im Einzel sowie im Mixed. Außerdem gab es Bronze im Mannschaftswettbewerb der Männer.

Im Männerteam trat Unruh gemeinsam mit Henning Lüpkemann und Rüdiger Schäfer an. Das Trio bestätigte seine starke Qualifikationsleistung und gewann das Bronzematch gegen Frankreich denkbar knapp mit 53:52. Nach drei Passen hatte Deutschland noch mit 41:44 zurückgelegen, ehe die Schützen in der Schlussphase das Blatt wendeten.

Nicht alle Medaillenchancen konnten genutzt werden: Im Recurve-Mixed unterlagen Unruh und Svenja Herrmann dem US-amerikanischen Duo mit 69:80. Auch die deutschen Frauen und das Compound-Mixed verpassten jeweils das Podium und belegten Rang vier.

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