Judo-WM in Baku: Losseni Kone scheitert am späteren Bronzemedaillengewinner

12. Oktober 2026 | Judo

Vom 4. bis 10. Oktober 2026 fanden in Baku (Aserbaidschan) die Weltmeisterschaften im Judo statt. Mit Losseni Kone war auch ein Athlet vertreten, der am Olympiastützpunkt Berlin trainiert und in der Gewichtsklasse über 100 kg für Deutschland antrat. Neben Eduard Trippel (bis 90 kg) gehörte er zu den lediglich zwei deutschen Startern bei den Männern.

Kone startete erfolgreich in den Wettkampf und setzte sich in seiner ersten Begegnung gegen den Serben Vidak Maljevic durch. In der zweiten Runde traf er auf den Lokalmatador Kanan Nasibov. In einem hart umkämpften Duell ging Kone zunächst mit einer Yuko-Wertung in Führung. Nasibov gelang kurz vor Ende der regulären Kampfzeit jedoch der Ausgleich. In der anschließenden Verlängerung musste sich Kone nach seiner dritten Verwarnung geschlagen geben.

Wie stark sein Gegner war, zeigte sich im weiteren Turnierverlauf: Nasibov kämpfte sich bis zur Bronzemedaille vor.

Für das deutsche Team gab es bei den Weltmeisterschaften dennoch Grund zum Jubeln: Anna-Monta Olek und Giovanna Scoccimarro sicherten sich jeweils die Bronzemedaille und sorgten damit für zwei deutsche Podestplätze.

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