Wasserball: Männer und Frauen-Team lösen EM-Ticket

Seit 1954 war bei der Wasserball-EM immer ein deut­sches Männerteam ver­tre­ten. Diese Serie wird bei den dies­jäh­ri­gen Europameisterschaften fort­ge­setzt. Beim Qualifikationsturnier in Kranj (SLO) errang das Team von Bundestrainer Petar Porobic drei Siege und ein Unentschieden. Damit been­de­te Deutschland das Turnier unge­schla­gen und nur auf­grund des schlech­te­ren Torverhältnisses auf Platz zwei hin­ter den Franzosen. Zusätzliche Motivation erzeug­te die Nachricht vor dem Turnier, dass die DSV-Auswahl einen Startplatz für die Weltmeisterschaften vom 18. Juni – 03. Juli in Budapest (HUN) erhal­ten hat.
Im Team die sechs Spieler von den Wasserfreunden Spandau 04: Zoran Bozic, Mateo Cuk, Maurice Jüngling, Marin Restovic, Marko Stamm, Denis Strelezkij

Die DSV-Frauen sicher­ten eben­so den EM-Platz bei ihrem EM-Qualifikationsturnier in Bukarest (ROM) . Im abschlie­ßen­den Spiel gegen die Gastgeberinnen aus Rumänien ging es für die Auswahl von Bundestrainer Sven Schulz nur noch um den Gruppensieg, den sich am Ende das DSV-Team durch ein sou­ve­rä­nes 11:4 sicherte.
Im Team die fünf Spielerinnen von den Wasserfreunden Spandau 04: Gesa Deike, Ira Deike, Nadine Hartwig, Lynn Krukenberg, Belén Vosseberg

Die dies­jäh­ri­gen Europameisterschaften wer­den mit 16 Männer- und zwölf Frauenmannschaften vom 27. August bis 10. September in Split ausgetragen.