Turnen: Berliner erkämpften 28 Medaillen bei den Deutschen Meisterschaften

Parallel zum Internationalen Deutschen Turnfest wur­den die Deutschen Meisterschaften im Turnen - Jugend/Junioren/Erwachsenenbereich- aus­ge­tra­gen. Besonders erfolg­reich zeig­ten sich die Berliner Turner, die ihre Wettkämpfe in der Max-Schmeling-Halle aus­tru­gen und ins­ge­samt 28 Medaillen gewin­nen konn­ten.

Der größ­te Erfolg ist sicher­lich der Deutsche Meistertitel von Lukas Dauser (TSV Unterhaching), der in einem unglaub­lich span­nen­den Wettkampf sei­nem Trainingskollegen Philipp Herder (SC Berlin), trotz Patzer am letz­ten Gerät Reck noch mit 0,050 Punkten den Sieg davon­steh­len konn­te. Leider erlitt Lukas zwei Tage spä­ter im Gerätefinale an den Ringen einen Kreuzbandriss beim Abgang und fällt für meh­re­re Wochen aus. Philipp Herder wur­de dann sei­ner Favoritenrolle gerecht und sicher­te sich den Deutschen Meistertitel am Boden und gewann Bronze im Barrenfinale. Auch der Berliner EM-Teilnehmer Nils Dunkel (MTV Erfurt) zeig­te in der Männerklasse sehr gute Leistungen, nach einem 6. Rang im Mehrkampf gewann Nils die Bronzemedaille am Pauschenpferd.

In der Altersklasse 17/18 lie­fer­ten sich die drei Berliner Turner Karim Rida, Lucas Herrmann und Leven Guddat (alle SC Berlin) ein span­nen­des Rennen in der Medaillenvergabe und beleg­ten die Plätze 1, 2 und 3. Und auch in den Finalwettkämpfen lie­ßen die Drei ande­ren Turnern kaum eine Chance und sam­mel­ten ins­ge­samt noch 10 wei­te­re Medaillen ein. Nicht weni­ger erfolg­reich war Karl Ole Gäbler (SC Berlin) in der AK 15/16, er gewann Bronze im Mehrkampf und wur­de Deutscher Meister am Boden und Deutscher Vizemeister am Sprung. Nils Matache (SC Berlin) trug in der AK 13/14 eben­so zur Medaillensammlung bei, mit Bronze im Mehrkampf, Silber am Sprung und Bronze jeweils am Boden und Reck.