Tokio 2021: Olympische Sommerspiele sollen einfacher gestaltet werden

Die auf das kom­men­de Jahr ver­scho­be­nen Olympischen Sommerspiele in Tokio sol­len ein­fa­cher gestal­tet wer­den, als ursprüng­lich für die­ses Jahr geplant.
Priorität habe die Gesundheit und Sicherheit der Athleten, Zuschauer und aller Beteiligten, sag­ten die Organisatoren nach einer Exekutivsitzung des Internationalen Olympischen Kommitees.
Zugleich wol­le man die Kosten für die Austragung der Spiele mini­mie­ren. Zu Details der geplan­ten Vereinfachung der Spiele woll­te sich der Chef des japa­ni­schen Organisationskomitees, Toshiro Muto, bis­lang aber noch nicht äußern. Wegen der Pandemie hat­ten Japan und das IOC Ende März nach lan­gem Zögern die Sommerspiele auf das kom­men­de Jahr ver­scho­ben.
Die japa­ni­sche Seite hat­te zuvor in einer Online-Konferenz mit dem Internationalen Olympischen Komitee (IOC) den Stand der Vorbereitung bera­ten und einen gro­ben Zeitplan für die 13 Monate bis zum geplan­ten Beginn der Olympischen Spiele im Juli 2021 ver­ein­bart.
Kurz dar­auf bestä­tig­te IOC-Präsident Thomas Bach bei einer Online-Pressekonferenz die­se Pläne. Er lob­te die „Entschlossenheit und Effizienz“ der japa­ni­schen Seite.
Priorität habe die Gesundheit und Sicherheit der Beteiligten, hieß es in Tokio. Eine ver­ein­fach­te Form der Olympischen Spiele bedeu­tet nach den vor­ge­stell­ten Prinzipien, dass die Zahl der Anwesenden redu­ziert wer­den soll. Ausgenommen davon sind nach den Worten Mutos die Athleten und die Zuschauer. Über die Streichung ein­zel­ner Wettkämpfe sei nicht gespro­chen wor­den, sag­te Muto.