Schwimmen: Ole Braunschweig schafft Richtzeit der FINA

Die letz­te Station für die Olympiaqualifikation war Berlin und jeweils 32 Frauen und Männer gin­gen im Europasportpark an den Start . Leonie Kullmann hatet bereits die Olympia-Norm erfüllt und konn­te die­se erneut bestä­ti­gen mit 4:06,25. Sie muss nun aller­dings abwar­ten, wie sich die viel­fach qua­li­fi­zier­ten Köhler und Gose ent­schei­den, ob es mit dem Einzelstart wirk­lich klappt, in der Staffel ist sie aber in Tokio auf jeden Fall dabei. Ole Braunschweig, bereits im Dezmeber unter der Olympianorm aber außer­halb des Qualifikationszeitraum, schaff­te im 200m Rennen die FINA-A-Cut (53,85 sec) über 100m Rücken und qua­li­fi­zier­te sich somit für die Europameisterschaft. Zum tra­gi­schen Helden wur­de Ramon Klenz. Der 22-Jährige hat­te nach einer Corona-Zwangspause im Januar kurz vor sei­nem Start auch noch einen schwe­ren Autounfall direkt gegen­über der Schwimmhalle weg­ste­cken müs­sen. Trotz Schleudertrauma trat er dann über die 200m Schmetterling an, ver­pass­te im Alleingang in 1:56,64 Minuten um win­zi­ge 34 Hundertstel die Einzelnorm. Olympianorm (1:56,30 Minuten).