EC 2022 - Rudern: Föster holt Bronze bei Heim-EM in München

Die Europameisterschaft in München wur­de durch Corona-Infektionen über­schat­tet, so dass im Männer-Skull-Bereich bis auf Lokalmatador Oliver Zeidler kei­ne Boote an den Start gehen konn­ten. Das betraf auch die Berliner Moritz Wolff (eigtl. Doppelzweier) sowie Anton Finger und David Junge (Doppelvierer).

Insgesamt blieb das Ergebnis hin­ter den Erwartungen. Lediglich Alexandra Föster sicher­te sich durch einen star­ken Endspurt im Frauen Einer die Bronzemedaille. Der Doppelzweier mit Judith Guhse und Sophie Leupold erreich­te Platz 3 im B-Finale also ins­ge­samt Rang 9. Für den Doppelvierer mit Sarah Wibberenz, Frauke Hundeling, Marie-Sophie Zeidler und Pia Greiten ende­te die EM mit dem 6. Platz.

Der Achter der Männer war durch den ver­let­zungs­be­ding­ten Ausfall von Schlagmann Matthes Schönherr wenig ein­ge­spielt, hat­te aber durch den zwei­ten Platz im Bahnverteilungsrennen Hoffnungen auf eine Medaille. Leider lief im Finale der Start nicht opti­mal und der Kampf um den Anschluss kos­te­te sehr viel Kraft. Lange lag das deut­sche Boot mit den Berlinern Olaf Roggensack und Niclas Schröder auf Rang drei, jedoch fehl­te auf der Zielgeraden die Kraft und das ita­lie­ni­sche Boot ging vor­bei. Die Enttäuschung über Platz 4 war groß.

Der Frauen-Achter wur­de erst vor weni­gen Wochen gebil­det, wobei auch Athletinnen aus dem Skull-Bereich ein­ge­setzt wur­den. Das Boot mit Hannah Reif, Lena Sarassa, Melanie Göldner, Alyssa Meyer, Nora Peuser, Tabea Kuhnert, Lisa Gutfleisch, Katja Fuhrmann und Steuerfrau Larina Hillemann erreich­te das A-Finale, kam dort jedoch nicht über den 5. Platz hin­aus. Der Frauen-Zweier ohne mit Lena Osterkamp und Marie Arnold erziel­te den 4. Platz im B-Finale und damit Rang 10.