Para-Leichtathletik: Ali Lacin mit 2 Europarekorden

Das 27. Midsommar Sportfest des SCC Berlin - mit beson­de­re Hygieneregeln, Abstand zu wah­ren (nur jede 2. Bahn war besetzt), maxi­ma­le Feldergrößen von 8 Sportlern pro Gruppe, und natür­lich kei­ne Zuschauer- bescher­te Ali Lacin einen her­vor­ra­gen­den Saisonstart.
Den ers­ten Paukenschlag setz­te er mit sei­nem ers­ten Versuch im Weitsprung. 6,29 m bei 0,6 m/s Gegenwind bedeu­te­ten Europarekord in der Startklasse T61, Doppeloberschenkelamputation. Den hat­te bis dahin Luke Sinnott (GBR) mit 6,27 m gehal­ten. Mehrere wei­te­re Versuche über 6 Meter, alle auf dem Brett, bestä­tig­ten sei­ne gute Form. Den zwei­ten Paukenschlag gelang Ali dann über den 100m Lauf in neu­er Europarekordzeit von 12,73 sec und dies bei lau­fen­den Weitsprungwettbewerb. Er ver­bes­ser­te sei­ne eige­ne Marke von Paris aus dem Vorjahr um 17 Hundertstel. Zum Abschluss des Wettkampftages bestritt Ali Lacin dann noch die 200 m in 25,12 sec. Dies bedeu­te­te für Ali die zweit­bes­te je gelau­fe­ne Zeit und Tokio-Norm für 2021.
Einen neu­en Weltrekord stell­te Stylianos Malakopoulos (GRE), Startklasse T62, Doppelunterschenkelamputation, im Weitsprung mit 6,87 m auf. Er ver­bes­ser­te sei­ne eige­nen Bestleistung um 7 cm.