Para-Goalball: Team Deutschland gewinnt Gold

Deutschlands Goalballer sind bei der Heim-EM in Rostock erst­mals in der Geschichte Europameister gewor­den. Vor 2000 Zuschauern fei­er­te die Mannschaft von Cheftrainer Johannes Günther durch einen 6:2-Sieg im Finale gegen die Ukraine die Goldmedaille. Im Halbfinale hat­ten die Deutschen am Samstag gegen EM-Rekordsieger Litauen (fünf Titel) mit 4:3 gewon­nen.
Deutschland hat­te sich im ver­gan­ge­nen Jahr bei der WM in Malmö bereits als Vize-Weltmeister für die Paralympics 2020 in Tokio qua­li­fi­ziert. Im Team auch der Berliner Stefan Hawranke.
Auch die deut­schen Damen jubel­ten: Sie gewan­nen im Spiel um Platz drei sen­sa­tio­nell Bronze nach einem 8:2 gegen Großbritannien. Den Titel sicher­te sich die Türkei nach einem 8:6 gegen Israel.
Noch nie zuvor hat es im Goalball eine stim­mungs­vol­le­re und pro­fes­sio­nel­le­re EM gege­ben als in Rostock.

Goalball ist ein Sport für Blinde und Sehbehinderte, bei dem es dar­um geht, einen knapp 1,3 kg schwe­ren Klingelball ins neun Meter brei­te und 1,30 m hohe geg­ne­ri­sche Tor zu rol­len.