Olympia 2022: Peking erwartet rund 2000 Ausländer zu Testveranstaltungen

Die Organisatoren der Winterspiele erwar­ten mehr als 2000 Ausländer zu Testveranstaltungen und Trainings an den olym­pi­schen Wettkampfstätten.

Köln (SID) - Die Organisatoren der Winterspiele in Peking erwar­ten "mehr als 2000 aus­län­di­sche Athleten, Mannschaftsoffizielle, inter­na­tio­na­le tech­ni­sche Offizielle und Fachleute für Zeitmessung und Auswertung" zu Testveranstaltungen und Trainings an den olym­pi­schen Wettkampfstätten. Dies teil­te das Organisationskomitee am Montag mit.

Die Teilnehmer kämen vor­wie­gend aus ande­ren asia­ti­schen Ländern, dar­un­ter Japan und Südkorea, aber auch aus Nordamerika und Europa, erklär­te Yao Hui, Leiter der Abteilung Wettkampfstätten-Management. Unter ande­rem die deut­sche Bob-Nationalmannschaft wird gut drei Wochen in China wei­len, um auf sich auf der Olympiabahn in Yanqing auf die Spiele (4. bis 20. Februar 2022) vorzubereiten.
"Das Organisationskomitee der Olympischen Winterspiele und das Internationale Olympische Komitee haben sich aktiv dafür ein­ge­setzt, dass alle unse­re Besucher aus Übersee geimpft wer­den, bevor sie nach China kom­men, um an den Testwettbewerben teil­zu­neh­men, und sich den erfor­der­li­chen Nukleinsäuretests unter­zie­hen müs­sen", sag­te Huang Chun, stell­ver­tre­ten­der Direktor des Büros für COVID-19-Prävention und -kontrolle.
In einem geschlos­se­nen Kreislauf könn­ten sich alle Teilnehmer "nur zwi­schen den Wettkampfstätten bewe­gen und an Aktivitäten teil­neh­men, die mit ihrer Arbeit, dem Wettkampf und dem Training zusam­men­hän­gen. Andere Aktivitäten sind nicht erlaubt."
Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) hat­te in der Vorwoche eine drin­gen­de Impfempfehlung aus­ge­spro­chen, um die Quarantäne von 21 Tagen zu umge­hen. Die Testveranstaltungen sol­len den Organisatoren und dem IOC auch wei­te­re Erkenntnisse für die Gestaltung der soge­nann­ten Playbooks lie­fern. Der ers­te Teil der Ausführungsbestimmungen für die Winterspiele soll am 22. Oktober ver­öf­fent­licht werden.

Pressemitteilung SID