Leichtathletik: Berliner dürfen auf EM-Nomnierung hoffen 

Bei den deut­schen Meisterschaften in Nürnberg ging es neben den Medaillen und vor­de­ren Platzierungen vor­ran­gig um die Qualifikation für die Europameisterschaften vor hei­mi­schen Publikum.

Hier die Ergebnisse:

Diskuswerfen

Christoph Harting gewinnt mit einem ein­zi­gen Wurf von 66,98m und wird Deutscher Meister. Robert Harting - Bronze- muß abwar­ten, ob sei­ne 63,92m zur Nominierung rei­chen. Bei den Frauen erwisch­te Julia Harting kei­nen guten Tag. Ihre 61,63 reich­ten zum 5.Platz.

100m

Über 100 Meter der Frauen belohn­te sich Lisa Marie Kwayie für ihre bis­her bes­te Saison. Im Endlauf konn­te die 21-Jährige ihre Leistung abru­fen und sicher­te in 11,33 Sekunden die Silbermedaille und darf damit nach ihrer Staffelnominierung auch auf einen Einzelstart bei der Heim-EM hof­fen. Das gilt auch für Lucas Jakubczyk, der bei den Männern in 10,37 Sekunden Dritter wur­de - mit nur vier Tausendstel Vorsprung auf den Vierten Michael Pohl,. Diese Tausendstel könn­ten um den Einzelstartplatz in Berlin ent­schei­dend sein.

1500m

Über 1.500 Meter unter­strich Caterina Granz als Vierte in 4:09,07 Minuten ihre gute Form. Ob die­se Vorstellung für die EM-Nominierung reicht, muss sie jetzt abwar­ten. Timo Benitz gewinnt über die glei­che Diszanz. Die drei Favoriten machen die Deutsche Meisterschaft unter sich aus. Am Ende ver­weist Benitz die Konkurrenten Marius Probst und Homiyu Tesfaye auf die Plätze.  

400-Meter-Frauen
Über 400 Meter stei­ger­te Karolina Pahlitzsch ihre Bestzeit als Fünfte auf 53,24 Sekunden. Mit Svea Köhrbrück auf Rang sechs und Alena Gerken auf Rang sie­ben waren zwei wei­te­re Berlinerinnen im Finale. In der Staffel hol­te das SCC-Duo gemein­sam mit Hendrikje Richter und Franziska Kindt Silber über 4x400 Meter.

Weitere Ergebnisse:

Über 4x400 Meter erreich­te die LG Nord Berlin mit Lena Seifert, Isabella Kuhn, Martha Sauter, Caterina Granz den sieb­ten Platz. Das U20-Quartett des Vereins erreich­te das Finale über die­se Strecke. Dort beleg­ten Lynn Böttcher, Sarah Ahmed, Elisabeth Rogoll und Charlotte Wolff in 3:57,60 Minuten den ach­ten Rang. Nachdem er sich Ende Mai einer Blinddarm-OP unter­zie­hen muss­te, gab Marc Koch alles, um recht­zei­tig zu den Deutschen wie­der fit zu wer­den. In sei­nem Vorlauf lief er 47,74 Sekunden, nur zwölf Hundertstel fehl­ten zum Einzug ins Finale. Mit der erfüll­ten EM-Norm im Gepäck nach Nürnberg gereist waren auch Weitspringer Stephan Hartmann und Hindernisläufer Johannes Motschmann. Beide waren aller­dings mit ihren Leistungen nicht zufrie­den. Stephan lan­de­te bei 7,56 Metern und wur­de Siebter. Da Konkurrenten vor ihm lan­de­ten, die eben­falls die EM-Norm in der Tasche haben, muss er um sei­ne Nominierung ban­gen. Johannes Motschmann wur­de in 8:48,20 Minuten im Hindernislauf Sechster. Allerdings gibt es über sei­ne 3.000 Meter Hindernis ihn ein­ge­schlos­sen nur drei Normerfüller, so dass eine Chance auf die Nominierung bleibt. Fabian Clarkson woll­te die Norm (8:34,00 min) in Nürnberg noch angrei­fen, konn­te sie aber nicht unter­bie­ten. Er wur­de in 8:41,50 Minuten Dritter. Lennart Mesecke wur­de Fünfter. Mit dem sechs­ten Versuch ver­bes­ser­te sich Hammerwerferin Charlene Woitha auf 64,92 m immer­hin noch auf den Bronzeplatz. Die für die EM gefor­der­ten 70 Meter waren aber weit ent­fernt. Katharina Mähring wur­de Siebte; eben­so Franziska Kindt über 400 Meter Hürden. Mit ihren Leistungen bei reg­ne­ri­schen Bedingungen als Viertplatzierte waren Dreispringerin Birte Damerius und Hochspringerin Jossie Graumann mit 1,75 m nicht zufrie­den. das glei­che betrifft Melanie Bauschke als Vierte im Weitsprung mit 6,58m.