Judo: Drei Berliner bei der JWM

Bei der Weltmeisterschaft der Junioren in Marrakesch zei­getn die drei Berliner Annika Würfel, Caroline Fritze und Vladimir Stark eine star­ke kämp­fe­ri­sche Leistungen, auch wenn sie die­ses Mal nicht in den Medaillenkampf ein­grei­fen konn­ten. Annika ver­lor gleich ihrehn ers­ten Kampf gegen die spä­te­re Weltmeisterin aus der Mongolei und schied aus dem Tunier aus. Für Caroline kam erst in der drit­ten Runde das Aus gegen die nie­der­län­di­sche Kämpferin, die sich nach drei Minuten mit O-Uchi-Gari den Sieg hol­te. Für Vladimir war es der ers­te Wettkampf auf gro­ßer inter­na­tio­na­ler Bühne. In der zwei­ten Begegnung war der mon­go­li­sche Judoka ein zu star­ker Gegner.
Caroline und Vladimir kämpf­ten zudem mit dem Mixed-Team um eine Medaille. Nach einem 4:2 Sieg gegen Usbekistan traf das Team im Poolfinale auf Frankreich. Trotz gro­ßer Anstrengungen ging der Kampf ver­lo­ren. In der Trostrunde gewann das Team mit 4:2 gegen Südkorea. Gegen ein star­kes geor­gi­sches Team, mit drei Weltmeistertiteln auf Platz zwei in der Nationenwertung, muss­te sich das deut­sche Team mit 1:4 geschla­gen gege­ben und beleg­te am Ende einen fünf­ten Platz.