Der zwölfjährige Para-Schwimmer triumphiert vor Leichtathletin Delisha B. Domingos und Eisschnellläuferin Maria Hübner +++ auch Berlins Eliteschülerinnen des Sports und die sportlichsten Schulen der Stadt werden ausgezeichnet
BERLIN. Der jüngste aller Kandidaten springt auf Platz 1 und ist heute der Größte: Arthur Eschke ist Berlins Nachwuchssportler des Jahres 2025. Der gerade mal zwölf Jahre alte Para-Schwimmer vom BSV 92 und dem Berliner Schwimmteam setzt sich gegen die Leichtathletin Delisha B. Domingos (16) vom TuS Lichterfelde und Eisschnellläuferin Maria Hübner (14) vom SCC Skating Berlin durch. Die Sportlerinnen und der Sportler wurden heute im Wintergarten Varieté Berlin geehrt. Der Preis ist mit insgesamt 1.500 Euro dotiert. Ebenfalls ausgezeichnet wurden die Berliner Eliteschülerinnen des Sports 2025 und die Gewinner des Berliner Schulsportpreises.
Arthur Eschke war bei den Deutschen Kurzbahnmeisterschaften in Düsseldorf zu fünf Titeln geschwommen. Er ist Deutscher Jugendmeister über 100m Schmetterling, 50, 100 und 200 m Brust sowie 100 m Freistil. Die Ehrung als Berlins Nachwuchssportler des Jahres 2025 wird ihn weiter motivieren, auf sein größtes sportliches Ziel hinzuarbeiten: Einmal bei einer Schwimm-Europameisterschaft teilzunehmen und dort möglichst eine Medaille zu gewinnen. Die von den Berlinerinnen und Berlinern sowie einer Jury auf Platz zwei gewählte Leichtathletin Delisha B. Domingos war über 100m zum Deutschen U18-Meistertitel gesprintet und hatte sich beim ISTAF im Berliner Olympiastadion erstmals einen Startplatz gesichert. Die Eisschnellläuferin Maria Hübner ist ebenfalls Deutsche Meisterin geworden und gewann im niederländischen Heerenveen
beim Viking Race, das als innoffizielle Junioren-EM gilt, drei Silbermedaillen und einmal Bronze. Die vom Landessportbund Berlin, dem Olympiastützpunkt Berlin und der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie initiierte Wahl „Nachwuchssportler*in des Jahres“ sowie die heutige feierliche Veranstaltung im Wintergarten Varieté Berlin wurden ermöglicht durch den langjährigen Premium-Partner Berliner Sparkasse und den neuen Partner mkk – meine
krankenkasse der ebenfalls auf Nachwuchsförderung setzt.
Thomas Härtel, Präsident des Landessportbunds Berlin: „Berlin ist eine Stadt des Sports. Auch eine des Leistungssports. Der größte Olympiastützpunkt Deutschlands ist hier beheimatet und in Berlin trainieren und leben sehr viele Nachwuchssportlerinnen. Sie sind Persönlichkeiten und es lohnt sich, sie kennen zu lernen. Wir möchten die Sportlerinnen vorstellen, erzählen, was sie antreibt, was sie leisten. Das ist nicht nur spannend, oft auch emotional. Es sind Lebensgeschichten, die zeigen, wie wichtig der Sport für die Persönlichkeitsentwicklung ist. Der Leistungssport ist immer eine Art Wettbewerb, dem sich Sportlerinnen stellen. So auch bei der Wahl des Nachwuchssportlers oder der Nachwuchssportlerin des Jahres. Wir freuen uns sehr, solch engagierte und motivierte Sportlerinnen in Berlin zu haben. Mit einer Olympiabewerbung würden wir den Berliner Nachwuchs weiter verbessern können. Diesem Wettbewerb stellen wir uns. Für den sportlichen Nachwuchs unserer Stadt. “
„Mit beeindruckender Entschlossenheit, unermüdlichem Ehrgeiz und einer Leidenschaft, die weit über das Schwimmbecken hinausreicht, wurde Arthur bereits fünfmal Deutscher Jugendmeister bei der Kurzbahn-Meisterschaft. Sein klares Ziel, bei einer Europameisterschaft mitzuschwimmen, ist ein Zeichen dafür, dass Talent und harte Arbeit Hand in Hand gehen“, sagt Dr. Johannes Evers, Vorstandsvorsitzender der Berliner Sparkasse. „Die Berliner Sparkasse unterstützt seit vielen
Jahren den Nachwuchs im Sport, um jungen Athletinnen und Athleten wie Arthur optimale Rahmenbedingungen zu bieten. Und wir sind stolz darauf, diesen außergewöhnlichen jungen Sportler zu ehren und wünschen ihm sowie allen jungen Talenten von Herzen weiterhin viel Erfolg, Gesundheit und dass sie ihre sportlichen Träume verwirklichen.“
Die mkk – meine krankenkasse ist ab sofort neue Gesundheitspartnerin des Landessportbunds Berlin (LSB). Ziel der Partnerschaft ist es, gesundheitsfördernde Bewegung noch stärker im Alltag der Berlinerinnen und Berliner zu verankern und sie niedrigschwellig, lebensnah sowie für möglichst viele Menschen erreichbar zu machen. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der Förderung von Prävention sowie der gesundheitlichen Entwicklung von Kindern und Jugendlichen.
„Wir sind sehr froh, uns auch als Partnerin des Nachwuchssportlerpreises engagieren zu können. Sport ist einer der wirkungsvollsten Hebel für Prävention – körperlich, psychisch und sozial. Mit dem Landessportbund Berlin haben wir einen Partner, der Gesundheit nicht abstrakt denkt, sondern täglich lebt. Gemeinsam wollen wir Bewegung für möglichst viele Menschen zugänglich machen und zeigen: Prävention beginnt dort, wo Menschen sich bewegen, begegnen und dazugehören“, sagt Andrea Galle, Vorständin der mkk – meine krankenkasse.
Johanna Döhler, Helena Ripken und Ricka Kuinke sind „Berlins Eliteschülerinnen des Sports“
Die große Bühne im Wintergarten Varieté gehörte heute auch drei weiteren großen Talenten des Berliner Sports. Sie wurden in der Kategorie „Eliteschüler*innen des Sports“ geehrt. Bei dieser Auszeichnung, die vom Deutschen Olympischen Sportbund und der Sparkassen-Finanzgruppe jährlich an allen 43 Eliteschulen des Sports vergeben wird, werden neben den sportlichen auch die schulischen Leistungen berücksichtigt. Für das Schul- und Leistungssportzentrum Berlin wurde Para-Schwimmerin Johanna Döhler (15 Jahre), für die Sportschule im Olympiapark – Poelchau-Schule die Rhythmische Sportgymnastin Helena Ripken (19 Jahre) und für die Flatow-Oberschule Berlin Kanutin Ricka Kuinke (19 Jahre) von der Berliner Sparkasse ausgezeichnet.
Berliner Schulsportpreis für die Grundschule am Fließtal und das Schadow-Gymnasium
Bereits zum zehnten Mal verliehen wurde der Berliner Schulsportpreis. Die Auszeichnung für herausragende sportliche Arbeit geht ebenfalls wieder an zwei Schulen: die Grundschule am Fließtal (Reinickendorf) und das Schadow-Gymnasium (Steglitz-Zehlendorf).
Die Grundschule am Fließtal hat sich den Preis als sportlichste Grundschule Berlins durch die Anhebung der Sportstunden von drei auf vier Wochenstunden, die langjährige Beteiligung am Projekt Profivereine machen Schule sowie die regelmäßige Teilnahme an Wettbewerben des Schulsportwettkampfprogramms verdient. Das Schadow-Gymnasium setzt durch erfolgreiche Teilnahmen an zahlreichen Wettbewerben und dem regelmäßigen Erreichen des Bundesfinals von Jugend trainiert für Olympia und Paralympics Maßstäbe im Berliner Sport und erhält den Preis als sportlichste Oberschule. Beide Schulen erhalten ein Preisgeld in Höhe von je 500 Euro.
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