Glasgow 2018 - Rudern: Deutschland-Achter erneut Europameister

Seiner Favoritenrolle gerecht wur­de der Deutschland-Achter und damit die Mission Titelverteidigung erfolg­reich been­det. In einem extrem span­nen­den Rennen haben Johannes Weißenfeld, Felix Wimberger, Maximilian Planer , Torben Johannesen, Jakob Schneider, Malte Jakschik, Richard Schmidt, Hannes Ocik und Steuermann Martin Sauer ihre Erfolgsserie fort­ge­setzt. Während auf der ers­ten Streckenhälfte die star­ken Rumänen das Tempo mach­ten, konn­te sich das DRV-Flaggschiff auf den drit­ten 500 m abset­zen, eine ¾-Bootslänge Vorsprung auf die Niederländer und Rumänen raus­fah­ren und die Führung bis ins Ziel ver­tei­di­gen.

Nach dem ver­pass­ten Finaleinzug woll­ten Stephan Riemekasten und Max Appel im Doppel-Zweier im B-Finale ein gutes Rennen zei­gen. Bis zur 1.000-m-Marke konn­ten sich drei Boote - Deutschland, Niederlande und Norwegen - abset­zen. Auf den drit­ten 500 m erhöh­te das deut­sche Duo noch ein­mal das Tempo und riss eine klei­ne Lücke zu den Verfolgern. Mit einer Bootslänge Vorsprung auf die Norweger gewan­nen die Beiden ver­dient das B-Finale.

Der Zweier ohne mit Paul Schröter und Laurits Follert hat­te einen ver­söhn­li­chen Abschluß. Nachdem eine Welle des Kamerabootes die Finalträume der Beiden begra­ben hat­te, zeig­ten sie im B-Finale ihr Können. Das Duo leg­te vom Start weg ein hohes Tempo vor und kon­trol­lier­te das Feld mit fast einer Bootslänge Vorsprung. Erst im drit­ten Streckenabschnitt über­hol­ten die Briten das deut­sche Boot, die am Ende als Zweiter die Ziellinie über­quer­ten.