Bundespolizei ernennt acht Athleten zu Polizeikommissaren

Seit kur­zem bie­tet die beruf­li­che Karriereleiter für Spitzensportler*innen in der Bundespolizei eine wei­te­re, wich­ti­ge Stufe: Acht Athletinnen und Athleten, davon Charlotte Becker, Marcus Groß, Kostja Stroinski und Christoph Harting aus Berlin, sind zu Polizeikommissaren ernannt wor­den und haben damit erfolg­reich den Laufbahnwechsel vom mitt­le­ren in den geho­be­nen Polizeivollzugsdienst vollzogen.
Voller Stolz nah­men die acht Spitzensportler ihre Ernennungsurkunden zu Polizeikommissaren ent­ge­gen. Gemeinsam absol­vier­ten sie in den zurück­lie­gen­den sechs Monaten den ers­ten Lehrgang die­ser Art. Da vie­le Spitzensportler den geho­be­nen Polizeivollzugsdienst anstre­ben, hat die Bundespolizei mit der im Sommer 2020 in Kraft getre­te­nen Neuregelung des § 16a der Bundespolizeilaufbahnverordnung eine ver­kürz­te Aufstiegsmöglichkeit expli­zit für Spitzensportler geschaf­fen. Mit über­durch­schnitt­li­chen Ausbildungsleistungen hat­ten sich die Athleten für den ver­kürz­ten Praxisaufstieg in den geho­be­nen Polizeivollzugsdienst qua­li­fi­ziert und die­sen trotz pan­de­mie­be­ding­ter Einschränkungen im Ausbildungsablauf erfolg­reich abge­schlos­sen, was nicht zuletzt auf das hohe Engagement sowohl der Sportler selbst als auch der ein­ge­setz­ten Fachlehrer zurück­zu­füh­ren war.
Der über­wie­gend theo­re­ti­sche Teil des Lehrgangs fand in Kienbaum statt, wodurch sie umfas­send trai­nie­ren und betreut wer­den konnten.

 

Foto: Marcus Groß, Carola Schmidt und Kostja Stroinski / Quelle: www.kanu.de