Weltneuheit am Bundesstützpunkt Leichtathletik

Mit gro­ßer Freunde konn­te Oleg Krüger (Leiter des Sportforums Berlin) im April die fei­er­li­che Übergabe einer ein­zig­ar­ti­gen Außennetzwurfanlage an die Werfer*innen und Trainer*innen im Sportforum Berlin über­ge­ben. Der Präsident des BLV, Herr Andreas Statzkowski, und der Leiter des Olympiastützpunktes, Herr Dr. Harry Bähr, beton­ten, dass mit die­ser Anlage die Trainingsmöglichkeiten für das Diskuswerfen und den Hammerwurf einen wei­te­ren ent­schei­den­den Schritt nach vor­ne gemacht haben und dank­ten Herrn Krüger aus­drück­lich für sei­ne her­vor­ra­gen­de Unterstützung.

Von der Idee bis zur Übergabe der Anlage sind weni­ger als zwei Jahre ver­gan­gen und Kosten im Höhe von ca. 250.000 € inves­tiert wor­den, die aus Mitteln des BMI und des Senats geflos­sen sind.

Die Außennetzwurfanlage ist welt­weit in die­ser Bauweise und Massivtätigkeit ein­ma­lig. Die Bauweise hält sogar einer Windhose stand. Die Anlage ver­voll­stän­digt den Stützpunkt zu einem der stärks­ten in Deutschland. Die Anzahl der Wurfanlagen mit der Qualität der Wurfringe, dem Wurfhaus und einer Wurfanlage in der Leichtathletikhalle sind in Deutschland nur in Berlin vorhanden.

Die Trainer*innen am Standort sehen gro­ße Vorteile in der Anlage:

  • Viele Würfe in kur­zer Zeit, weil die Holzeiten der Geräte entfallen
  • Klare Fokussierung auf die Technik, da kei­ne Weiten ent­ste­hen. Der psy­cho­lo­gi­sche Effekt wird ausgeschaltet.
  • Die gro­ße Abwurfplatte mit abmon­tier­ba­ren Ringen, ermög­licht das Werfen aus bis zu 10 Drehungen im Hammerwurf.

Die amtie­ren­de Deutsche Jugendmeisterin im Hammerwerfen, Neele Koopmann (SCC Berlin), hat­te die Ehre die Anlage mit meh­re­ren Würfen einzuweihen.

Mit der Komposition der Wurfanlagen wer­den auch in Zukunft Athleten*innen die Möglichkeit haben Weltspitze zu werden.

 

Pressemitteilung: Berliner Leichtathletikverband