Wasserspringen: Zwei Berliner holen EM-Medaillen in Kiew

Bei der EM im Wasserspringen in Kiew (Ukraine) hol­te der erst 16-jährige EM-Debütant Lou Massenberg und sei­ne Partnerin Tina Punzel (Dresden) die ers­te Medaille der EM für den Deutschen Schwimm-Verband (DSV). Sie gewan­nen über­ra­schend Bronze im Mixed-Synchronspringen vom 3m-Brett (281.40 Punkte).

 

Für Patrick Hausding ver­lief die EM wenig zufrie­den­stel­lend. Mit Maria Kurjo muss­te er im Team-Event früh­zei­tig alle Medaillenhoffnungen begra­ben. Maria brach­te drei soli­de Sprünge ins Wasser. Patrick ging in einem sehr schwe­ren Sprung, einem drei­ein­halb Auerbach gehech­tet, sehr hohes Risiko ein, für das er für gewöhn­lich belohnt wur­de. Ein schmerz­haf­ter Patzer wur­de dies­mal jedoch mit null Punkten bestraft. Mit ins­ge­samt 289.20 Punkten plat­zier­te sich das deut­sche Duo am Ende auf dem ach­ten Platz.

Zwei Tage spä­ter mach­te Patrick den Patzer mit einer Silbermedaille vom 1-m-Brett ver­ges­sen. Mit 419,80 Punkten muss­te sich der Berliner nur dem ukrai­ni­schem Lokalmatadoren Illya Kvasha (431,75) geschla­gen geben. Doch gleich im Anschluss erleb­te Patrick den per­sön­li­chen Tiefpunkt der EM: Bei der Herren-Entscheidung vom 3-Meter-Brett kos­te­ten zwei ver­patz­te Sprünge im Vorkampf die Qualifikation für das Finale. Im letz­ten Wettkampf  - Synchronspringen vom 3m-Brett - hät­ten Patrick und sein Partner Stephan Feck dann fast noch eine Medaille geholt. Doch durch zwei win­zi­ge, feh­len­de Punkte reich­te es am Ende nur für Rang vier.

 

Die 17-jährige Berlinerin Christina Wassen plat­zier­te sich nach fünf Sprüngen vom Turm mit 295.90 Punkten auf Rang vier. Bis zum aller­letz­ten Sprung lag Wassen auf dem Bronzerang, muss­te die­sen dann aller­dings der Russin Iuliia Timoshinina (313.30) über­las­sen. Maria Kurjo, wur­de in die­sem span­nen­den Wettkampf Sechste (291.45).

Im Synchronspringen der Frauen vom Turm beleg­ten die Geschwister Christina Wassen und Elena Wassen den fünf­ten Platz (275,07). Auch in ihrem letz­ten Wettkampf hat Christina mit Synchronpartner Florian Fandler (Halle/Saale) vom Turm (Mix) das Podium mit 292,92 Punkten auf Rang fünf ledig­lich um knapp sie­ben Punkte ver­fehlt.