Wasserball: Deutsche Team in der WM-Play-Off-Runde

Bei der Weltmeisterschaften im korea­ni­schem Gwangju hat das deut­sche Team als Gruppenzweiter die Play-Off-Runde erreicht. Nach einem Unentschieden zu Beginn gegen Japan (9:9), einem Sieg gegen Brasilien (15:8) ende­te die Vorrunde mit einer Niederlage gegen Italien mit 7:8. Aber eine Niederlage mit einem Tor reich­te aus. Und Bundestrainer Hagen Stamm ruft sei­nem Team in den letz­ten Sekunden ent­ge­gen: "Das ist die schöns­te Niederlage, die wir je hat­ten!" Denn um Gruppenzweiter zu wer­den, durf­ten sie nicht mit mehr als zwei Toren Unterschied ver­lie­ren und das haben sie geschafft.
Marko Stamm ist bis­lang der "Hero" im deut­sche Team. Im Spiel gegen Japan ver­letz­te sich der Spieler von Spandau 04 (Außenbandriss im Sprunggelenk) und kam den­noch bei den dar­auf­fol­gen­den Spielen zum Einsatz. Im Spiel gegen Brasilien zeig­te er eine famo­se Energieleistung mit ins­ge­samt fünf Toren. Auf die Frage eines Journalisten, war­um er denn mit einem Bänderriss spie­le, ant­wor­te­te er nur: „Wenn nicht hier bei einer WM, wann dann?“ .…

Im 13-köpfigen Team die sechs Berliner Mateo Cuk, Maurice Jüngling, Ben Reibel, Marin Restovic, Marko Stamm und Dennis Streletzkij