Sportliche Ergebnisse-Februar 2022

In den ers­ten Monaten des Jahres lag der Focus auf den Olympischen Spiele in Peking. Dennoch gab es zahl­rei­che natio­na­le und inter­na­tio­na­le Wettkämpfe mit Beteiligung Berliner Athletinnen und Athleten. Hier eine Übersicht aus­ge­wähl­ter Turniere/Meisterschaften.

 

Basketball: Alba Berlin ist zum elf­ten Mal Pokalsieger

Der deut­sche Meister Alba Berlin hat zum elf­ten Mal den Pokal der Basketball-Bundesliga gewon­nen. Die Berliner setz­ten sich in einem lan­ge umkämpf­ten Endspiel in eige­ner Halle gegen die Merlins Crailsheim mit 86:76 (39:43) durch und krön­ten sich damit zum Rekord-Pokalsieger. Durch ihren elf­ten Erfolg über­hol­ten sie das Team Bayer Leverkusen (zehn Titel) in der ewi­gen Rangliste.

 

Bogenschießen: Indoor Weltcup-Finale in Las Vegas

Beim Indoor Weltcup-Finale in Las Vegas erreich­ten Florian Unruh, Maximilian Weckmüller und Charline Schwarz TopTen-Platzierungen. In der Qualifikation wur­de Florian noch Siebter und Maximilian Elfter. In den Finalrunden änder­te sich das Blatt: im Achtelfinale muß­te sich Florian dem Niederländer Jonah Wilhagen mit 0:6 geschla­gen geben. Somit beleg­te er den 9. Platz. Maximilian schei­ter­te im Viertelfinale mit 4:6 gegen den Kroaten Alen Remar und errang Platz 7. Olympia-Bronzemedaillen-Gewinnerin Charline Schwarz wur­de in der Qualifikation Dreizehnte. Sie wur­de im Achtelfinale im inner­deut­schen Duell gegen Katharina Bauer mit 0:6 geschla­gen und errang den 9. Platz.

 

Judo: Luise Malzahn beim Grand Slam in Paris

Die deut­schen Judoka stie­gen beim Grand Slam Paris in das Wettkampfgeschehen auf der IJF-World-Tour 2022 ein. Hier nah­men alle Top-Nationen teil. 143 Frauen und 172 Männer aus 55 Nationen waren gemel­det. Luise Malzahn kämpf­te in der 78-Kilo-Klasse gegen die Französin Audrey Tcheumeo und muss­te sich nach weni­gen Sekunden im Golden Score mit Ippon geschla­gen geben und schied vor­zei­tig aus.

 

Leichtathletik: Zwei Vizemeistertitel für Berlinerinnen

Bei der Hallen-DM in Leipzig sicher­ten sich Gina Lückenkemper und Alica Schmidt jeweils den Vize-Meistertitel. Gina leg­te die 60 m in 7,20 sec (Saisonbestleistung) zurück und gewann Silber hin­ter Tatjana Pinto (7,16 sec). Ebenfalls Vizemeisterin wur­de Alica in 52,80 sec über die 400 m. Ihr fehl­ten 0,06 sec zum Sieg. Auch ihre Zeit bedeu­te­te eine Saisonbestleistung.

 

Tischtennis: Mittelham erneut zur "Spielerin des Jahres" gewählt

Deutschlands Tischtennis-Fans haben zum ins­ge­samt 17. Mal Timo Boll zum „Spieler des Jahres“ gewählt. Er ließ den zwei­fa­chen Medaillengewinner von Tokio, Dimitrij Ovtcharov, und Paralympicssieger Valentin Baus hin­ter sich. Bei den Damen stand erneut Nina Mittelham ganz oben in der Gunst der Fans.
Die Wahl zum „Spieler des Jahres“ ist eine Aktion des Deutschen Tischtennis-Bundes, der Firma JOOLA und myTischtennis.de.

Im schwei­ze­ri­schen Montreux fand das seit 1971 durch­ge­führ­te Prestigeturnier der Top 16 in Europa statt. Bei einer Teilnehmerzahl von maxi­mal zwei Spielern pro Nation war auch Titelverteidigerin Nina Mittelham am Start. Sie besieg­te erwar­tungs­ge­mäß Lokalmatadorin Rachel Moret aus der Schweiz im Auftaktmatch. Im Viertelfinale kam das uner­war­te­te Aus der an Postion vier gesetz­ten Berlinerin gegen die rus­si­sche Spielerin Polina Mikhailova mit 2:4.

 

Turnen: Turnier der Meister in Cottbus

Insgesamt waren bei der 45. Ausgabe des Turniers der Meister 97 Turner und 30 Turnerinnen aus 32 Nationen am Start. 2020 und 2021 fiel die Traditionsveranstaltung, die noch bis min­des­tens 2024 zur Weltcupserie gehört, auf­grund der Corona-Pandemie aus. Vier Finalplätze erturn­te sich Team D. Ins Finale schaff­te es auch der ehe­ma­li­ger Berliner Nils Dunkel; er beleg­te Rang fünf am Pauschenpferd. Dario Sissakis vom SC Berlin lan­de­te am Boden mit 13,066 Punkten auf dem elf­ten Platz. Sein Vereinskamerad, der erst 18-jährige Nils Matache, kam am Reck mit 12,733 Punkten auf Platz 13.

 

Wasserball: Männer und Frauen-Team lösen EM-Ticket

Seit 1954 war bei der Wasserball-EM immer ein deut­sches Männerteam ver­tre­ten. Diese Serie wird bei den dies­jäh­ri­gen Europameisterschaften fort­ge­setzt. Beim Qualifikationsturnier in Kranj (SLO) errang das Team von Bundestrainer Petar Porobic drei Siege und ein Unentschieden. Damit been­de­te Deutschland das Turnier unge­schla­gen auf Platz zwei hin­ter den Franzosen. Zusätzliche Motivation erzeug­te die Nachricht, dass die DSV-Auswahl einen Startplatz für die Weltmeisterschaften vom 18. Juni – 03. Juli in Budapest (HUN) erhal­ten hat. Im Team die sechs Spieler von den Wasserfreunden Spandau 04: Zoran Bozic, Mateo Cuk, Maurice Jüngling, Marin Restovic, Marko Stamm, Denis Strelezkij

Die DSV-Frauen sicher­ten eben­so den EM-Platz bei ihrem EM-Qualifikationsturnier in Bukarest (ROM). Im abschlie­ßen­den Spiel gegen die Gastgeberinnen aus Rumänien ging es für die Auswahl von Bundestrainer Sven Schulz nur noch um den Gruppensieg, den sich am Ende das DSV-Team durch ein sou­ve­rä­nes 11:4 sicher­te. Im Team die fünf Spielerinnen von den Wasserfreunden Spandau 04: Gesa Deike, Ira Deike, Nadine Hartwig, Lynn Krukenberg, Belén Vosseberg.

Die dies­jäh­ri­gen Europameisterschaften wer­den mit 16 Männer- und zwölf Frauenmannschaften vom 27. August bis 10. September in Split ausgetragen.

 

Wasserspringen: 15 DM-Medaillen gehen nach Berlin

Bei den Deutschen Hallenmeisterschaften in Rostock erran­gen die Berliner Wasserspringer*innen ins­ge­samt 15 Medaillen, davon 8x Gold, 2x Silber und 5x Bronze. Die Meistertitel sicher­ten sich Elena Wassen (Turm und Turm-Synchron-Mix), Jana Lisa Rother (3m Synchron), Lars Rüdiger (3m Synchron), Lou Massenberg (Turm-Synchron, Turm-Synchron-Mix) und Tom Waldsteiner (Turm-Synchron, Turm-Junioren).

Unsere erfolg­rei­chen Tokio-Teilnehmer Patrick Hausding, Christiana Wassen und Lena Hentschel waren nicht am Start.