Rudern: Deutschland-Achter ist Weltmeister

Vom 24. September bis zum 1. Oktober fand die Ruder-Weltmeisterschaft in Sarasota, Florida, statt und dies bei sub­tro­pi­schen Temperaturen. Die Boote wur­de z.T. auch von Alligatoren "beglei­tet".
Das Flaggschiff des Deutschen Ruderverbandes - der Männer-Achter- hat­te 2012 letzt­ma­lig den WM-Titel geholt. In die­ser Saison gin­gen sie unge­schla­gen in das WM-Finale und wur­den ihrer Favoritenrolle gerecht. Gold vor den Booten aus den USA und Italien krön­te die Saison 2017. Für Schlagmann Martin Sauer war es das ins­ge­samt sechs­te WM-Gold. Der Männer-Vierer ohne Steuermann mit Wolf-Niclas Schröder, Laurits Follert, Christopher Reinhardt und Paul Gebauer qua­li­fi­zier­te sich direkt für das Halbfinale nach span­nen­dem Rennverlauf und zogen anschlie­ßend ins Finale ein. Dort beleg­ten sie am Ende Rang sechs. Der Leichtgewichts-Doppelvierer ver­fehl­te des Sprung ins Finale und sieg­te spä­ter im B-Finale in der Besetzung Jonas Ningelgen, Edvin Novák, Johannes Ursprung und Joachim Agne. Der Leichtgewichts-Frauen-Doppelzweier (LW2x) mit Ronja-Fini Sturm und Leonie Pless schaff­ten eben­falls den Sprung nicht ins Finale und beleg­ten im B-Finale den 3.Platz.