Radsport: UCI beschließt umfangreiche Reform im Bahnradsport

Der Radsport-Weltverband hat eine umfang­rei­che Terminreform für den Bahnradsport beschlos­sen. Vom Jahr 2021 an wer­den die Bahn-Weltmeisterschaften nicht mehr Ende Februar/Anfang März, son­dern im Oktober aus­ge­tra­gen. Die Titelkämpfe 2020 im Velodrom Berlin (26. Februar bis 1. März) sind dem­nach die letz­ten zum ange­stamm­ten Termin. Die WM 2021 in Asgabat (Turkmenistan) fin­den dann erst­mals seit 2002 wie­der im Herbst statt im Frühjahr statt. Dies teil­te die UCI am Donnerstagabend mit.
Umfangreiche Veränderungen gibt es dem­nach auch bei den Weltcups, die von 2021 an Nationencup hei­ßen wer­den. Statt sechs Wettbewerben zwi­schen Oktober und Januar sol­len zwi­schen Juli und September nur noch drei Wettkämpfe aus­ge­fah­ren wer­den. Anstelle der Weltcups soll zwi­schen November und Februar eine neue Serie mit «inno­va­ti­vem Format» für Einzelsportler und Nationalmannschaften tre­ten.
Die 2015 aus der Taufe geho­be­ne «Six Day Series», unter ande­rem mit den Sechstage-Rennen in Berlin, London, Hongkong und Melbourne, könn­te damit eine deut­li­che Aufwertung erfah­ren.

Quelle: Mitteilung der UCI