PyeongChang 2018: Claudia Pechstein mit Rang 8 über 5.000 m

Für Claudia Pechstein erfüll­te sich der Traum von der zehn­ten Olympia-Medaille nicht. Auf ihrer Paradestrecke über 5.000 Meter erreich­te die Eisschnellläuferin den ach­ten Platz. „Ich hat­te einen Plan. Und wenn ich den durch­ge­zo­gen hät­te, wäre es die Medaille gewor­den“, so Pechstein. Sie ris­kier­te alles, um vor 5.000 Zuschauern die vor­ge­leg­te Top-Zeit der Niederländerin Esmee Visser zu kna­cken. Das Vorhaben, wie im Vorjahr bei der WM 6:53 Minuten zu lau­fen, ging aber nicht auf; ihre sta­bi­len Zeiten im Bereich von 32 Sekunden hielt sie nur über sechs, sie­ben Runden. DOSB-Präsident Alfons Hörmann sprach Pechstein gro­ße Anerkennung für den Auftritt aus. „Man kann die Leistung, auch wenn sie ihre erträum­te zehn­te Medaille nicht erreicht hat, nicht hoch genug wür­di­gen“.