PyengChang 2018: Hocke und Blommaert mit Finalplatzierung

Das jun­ge und per­spek­tiv­rei­che Paar Annika Hocke und Ruben Blommaert meis­ter­te ihren ers­ten Olympiastart bra­vou­rös. Selbstbewusst zeig­ten sie ihr Kurzprogramm nach der Musik „Fever“ und über­zeug­ten damit das Preisgericht und die Zuschauer. Lediglich ein klei­ner Formfehler im Auslauf vom Toeloop konn­te kri­tisch ange­merkt wer­den. Mit über 63 Punkten erziel­ten Annika und Ruben eine per­sön­li­che Bestmarke und beleg­ten damit den begehr­ten 16 Platz, der die Finalteilnahme bedeu­tet. In der anschlie­ßen­den Paarlaufentscheidung konn­ten sie sich aller­dings nicht mehr ver­bes­sern und been­de­ten ihr Olympiadebüt auf einem respek­ta­blen 16. Rang.

Überragend bei der Paarlaufentscheidung die Kür von Aljona Savchenko und Bruno Massot. Nach der Kurzkür mit dem 4.Platz bit­te­re Enttäuschung und dann im Kürfinale ein "Eisgenuß mit Weltrekord". Der gro­ße Traum von Olympiagold ging in Erfüllung. Sui Wenjing/Han Cong aus China und Meagan Duhamel und Eric Redford aus Kanada gewan­nen Silber und Bronze. Für Aljona war es nach fünf Olympia-Teilnahmen und zwei Bronzemedaillen der ersehn­te Olympiatriumph.