Para-Schwimmen: Elena Krawzow gewinnt WM-Gold

Die deut­sche Para Schwimmen-Nationalmannschaft hat bei den Weltmeisterschaften in London ins­ge­samt sechs Medaillen gewon­nen und stell­te zudem zwei 2 Europarekorde und 14 Deutsche Rekorde auf. Von den 15 Schwimmern schaff­ten es 14 in min­des­tens ein WM-Finale und elf davon waren Erststarter bei einer WM.

Hier die Ergebnisse der Berliner Starter:

Elena Krawzow
Sie gehört zu den drei Goldmedaillen-Gewinnern vom Team Deutschland. Die 25-jährige gewann über 100 Meter Brust in der Startklasse S12. Nach 1:13,62 Minuten schlug sie schluss­end­lich an – ein neu­er Rekord bei Weltmeisterschaften. Über die 50 Meter Freistil ver­pass­te Elena die Bronzemedaille um nur drei Hundertstel und über 100 Meter Freistil wur­de sie Achte in 1:02,45.

Malte Braunschweig
Er war "DER Mann für Rekorde" im deut­schen Team. Vier Starts-vier deut­sche Rekorde in vier Disziplinen (100 Meter Freistil, 100 Meter Rücken, 100 Meter Schmetterling und 50 Meter Freistil). Sein bes­te WM-Platzierung war Rang neun über 100 Meter Rücken.

Justin Kaps
Dem WM-Neuling gelang eben­falls in sei­nem ers­ten Rennen im Londoner Aquatics Center der Einzug in die Top-8 der Welt. Er schwamm im Vorlauf über 400 Meter Freistil in der Startklasse S10 per­sön­li­che Bestzeit
und ver­bes­ser­te die­se im Finale um mehr als zwei Sekunden auf 4:18,29 Minuten. Damit beleg­te er einen star­ken fünf­ten Platz.

Marlene Endrolath
Sie stell­te eben­falls drei per­sön­li­che Bestleistungen auf: über 100 Meter Brust wur­de sie bei ihrer ers­ten WM-Teilnahme star­ke Vierte in der Startklasse S13 und schwamm im Endlauf mit 1:21,06 Minuten
eine neue per­sön­li­che Bestzeit. Über 100 Meter Schmetterling blieb die Uhr bei 1:10,88 Minuten ste­hen. Damit lan­de­te sie im Finale auf Platz sie­ben. Die Bestmarke Nummer drei gelang ihr über 100 Meter Freistil
und beleg­te damit den 14. Platz.

Mira Jeanne Maack
Die jüngs­te Teilnehmerin im deut­schen Team mit 15 Jahren wur­de gleich bei ihrer ers­ten WM-Teilnahme Sechste über 100 Meter Rücken und dies mit neu­em deut­schen Rekord. Auch über
die 400 Meter Freistil erreich­te sie mit Bestzeit (Verbesserung um vier Sekunden) und Deutschem Rekord das Finale und lan­de­te auf dem sieb­ten Platz. Über die 100 Meter Brust
reich­te es in 1:54,68 Minuten zu Platz 12. Auch über die 100 Meter Freistil unter­bot sie ihre bis­he­ri­ge Bestzeit deut­lich und beleg­te den 13. Platz und über 200 Meter Lagen Rang 16.