Eishockey Männer
DEB-Team verliert gegen USA, steht aber im Achtelfinale
Trotz einer deutlichen 1:5-Niederlage gegen die USA hat die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft die Gruppenphase auf Platz zwei beendet. Das DEB-Team profitierte dabei vom 4:2-Erfolg Dänemarks gegen Lettland und stand bereits vor Spielende als Gruppenzweiter fest.
Trotz einiger Kaderveränderungen waren die Berliner Tiffels, Wissmann und Müller wieder in der Aufstellung. Korbinian Geibel wartet weiterhin auf sein Debüt.
Deutschland hielt im ersten Drittel lange gut mit, Franzreb zeigte mehrere starke Paraden. Kurz vor der Pause brachte Zach Werenski die USA jedoch in Führung.
Im zweiten Abschnitt erhöhten die Amerikaner durch Auston Matthews im Powerplay auf 2:0. Ein weiterer Treffer kurz vor Drittelende sorgte für die Vorentscheidung. Im Schlussabschnitt nutzten die USA defensive Nachlässigkeiten der Deutschen konsequent aus und schraubten das Ergebnis durch Tage Thompson und erneut Matthews auf 5:0. Tim Stützle erzielte mit seinem vierten Turniertor immerhin noch den Ehrentreffer zum 1:5-Endstand.
Während die USA als Gruppensieger direkt ins Viertelfinale einziehen, trifft Deutschland am Dienstag in der Qualifikationsrunde auf Frankreich. Mit einem Sieg würde das DEB-Team ins Viertelfinale gegen die Slowakei einziehen.
Eiskunstlauf
Hase/Volodin auf Goldkurs: Starker Auftakt der Berliner Paare in Mailand
Zum Start des Paarlauf-Wettbewerbs in Mailand haben die Berliner Eiskunstlauf-Paare ihre Klasse eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Minerva Fabienne Hase und Nikita Volodin verzauberten das Publikum mit einem fehlerfreien Tango und setzten sich mit der persönlichen Bestleistung von 80,01 Punkten souverän an die Spitze des Feldes. Mit dieser Weltklasse-Leistung untermauerte das Duo seine Gold-Ambitionen und verschaffte sich eine ideale Ausgangsposition für die morgige Kür-Entscheidung. Auch Annika Hocke und Robert Kunkel zeigten sich nach einer schwierigen, von Verletzungen geprägten Saison auf den Punkt fit und präsentierten ein technisch sauberes Programm. Trotz einer strengen Bewertung von 67,52 Punkten qualifizierten sie sich als Elfte sicher für das Finale und glänzten dabei mit großer Harmonie auf dem Eis. Beide Teams bewiesen Nervenstärke auf höchstem Niveau und vertraten die deutschen Farben exzellent.
Eisschnelllaufen
Bei den Olympischen Winterspielen 2026 in Mailand und Cortina hat es über 500 Meter das erwartete niederländische Duell gegeben – mit dem besseren Ende für Femke Kok. Die Weltmeisterin sicherte sich in 36,49 Sekunden Gold und stellte damit einen neuen olympischen Rekord auf.
Titelverteidigerin über 1000 Meter, Jutta Leerdam, musste sich diesmal geschlagen geben. In 37,15 Sekunden gewann sie Silber und damit ihre zweite Medaille bei diesen Spielen. Bronze ging an Miho Takagi, die nach 37,27 Sekunden anschlug und sich über ihre insgesamt neunte olympische Medaille freuen durfte.
Anna Ostlender aus Inzell kam in 39,02 Sekunden auf Rang 27.







