Eishockey Frauen
Viertelfinaleinzug verschoben – Deutschland gewinnt nach Verlängerung
Die DEB-Frauen haben beim olympischen Eishockeyturnier in Mailand ihren zweiten Sieg im dritten Spiel gefeiert, die vorzeitige Qualifikation für das Viertelfinale aber knapp verpasst. Gegen die bereits ausgeschiedene Auswahl aus Frankreich setzte sich das Team von Bundestrainer Jeff MacLeod mit 2:1 nach Verlängerung durch. Über weite Strecken dominierten die Deutschen das Geschehen, versäumten es jedoch, ihre Überlegenheit früher in Tore umzumünzen.
Die Führung erzielte Laura Kluge kurz vor der ersten Pause im Powerplay. Nach einem passiven Beginn des dritten Drittels musste die DEB-Auswahl allerdings den Ausgleich durch Estelle Duvin hinnehmen. Erst das Gegentor wirkte wie ein Weckruf, doch trotz weiterer Chancen blieb es nach 60 Minuten beim 1:1.
In der Overtime sorgte schließlich Nina Jobst-Smith nach nur 67 Sekunden für die Entscheidung. Trotz des Punktverlusts ist die Ausgangslage für Deutschland weiterhin sehr gut: Mit einem Sieg gegen Gastgeber Italien kann das Viertelfinale aus eigener Kraft perfekt gemacht werden.
Aufstellung Deutschland: Abstreiter – Hark, Gleißner; Strobel, Jobst-Smith; Schaffrath, Hoppe; Schmitz – Nix, Hadraschek-Eisenschmid, Kluge; Voigt, Li. Welcke, Lu. Welcke; Schiefer, Haider, Feldmeier; Christof, Bartsch, Heine
Eisschnelllauf
1.000m Frauen: Olympiadebut für Anna Ostlender mit Platz 21
Anna Ostlender belegte bei ihrer Olympia-Premiere über 1.000 m mit einer Zeit von 1:16,83 Minuten den 21. Platz und bestätigte damit ihr Leistungsniveau. Bereits bei der WM im Vorjahr hatte die 23-Jährige Rang 20 erreicht. Gold ging an die Niederländerin Jutta Leerdam vor ihrer Landsfrau Femke Kok und der Japanerin Miho Takagi.








