Leichtathletik-WM: Bilanz der Berliner Starter

Vom 28.9. bis 6.10.2019 fan­den die Leichtathletik-Weltmeisterschaften im Khalifa International Stadium von Doha (Katar) statt. Das deut­sche Team kehr­te mit ins­ge­samt sechs Medaillen zurück und beleg­te im Medaillenspiegel Rang Sieben. Ein unge­wöhn­li­cher Zeitraum, unge­wöhn­li­che, kli­ma­ti­schen Bedingungen und unge­wöhn­lich lee­re Ränge an den ers­ten Tagen im Stadion cha­rak­te­ri­sier­ten die­se Welttitelkämpfe.
Die Berliner Sprinterinnen Lisa-Marie Kwayie und Gina Lückenkemper kamen zwei­mal zum Einsatz. In den Einzelwettbewerben schie­den sowohl Gina über die 100m als auch Lisa-Marie über die 200m im Halbfinale aus. Mit der Sprintstaffel über die 4x100m war es am Ende ein respek­ta­bler fünf­ter Platz. Das vom Verletzungspech gebeu­tel­te DLV-Quartett lag im Finale nach 42,48 Sekunden 38 Hundertstel hin­ter dem Bronzerang zurück, der mit 42,10 Sekunden an die USA ging. Zum ers­ten Mal wur­de die Mixed-Staffel über die 4x400m aus­ge­tra­gen. Das deut­sche Team mit Vize-Meisterin Karolina Pahlitzsch sam­mel­te mit dem 7.Platz im Vorlauf wert­vol­le Erfahrungen in die­ser jun­gen Disziplin. Die deut­sche Meisterin Caterina Granz ver­pass­te den Einzug ins Halbfinale über 1500m. Die 25-Jährige kam in ihrem Vorlauf nur auf Platz neun und hat­te damit auch kei­ne Chance, über die Zeitregel in die nächs­te Runde zu gelan­gen. Diskus-Olympiasieger Christoph Harting kämpf­te mit Kreislaufproblemen und ihm fehl­ten mit 63,08m am Ende 23cm für den Einzug ins Finale.