Kaweh Niroomand im DOSB-Vorstand

Kaweh Niroomand, Geschäftsführer der Berlin Recycling Volleys, wur­de zum Vizepräsidenten Finanzen des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) gewählt. Einstimmig wur­de dem 65-Jährigen von rund 400 Delegierten bei der 15. Mitgliederversammlung des DOSB in Düsseldorf das Vertrauen aus­ge­spro­chen.

Eine sol­che Funktion im höchs­ten Organ des deut­schen Sports zu beklei­den, ist eine Ehre für mich“, sagt Niroomand durch­aus stolz. Mit sei­ner Wahl ist der gebür­ti­ge Iraner in den nächs­ten vier Jahren Mitglied des DOSB-Präsidiums und möch­te die Zukunft des deut­schen Spitzen- und Breitensports über die Volleyballgrenzen hin­aus maß­geb­lich mit­ge­stal­ten: „Ich bin davon über­zeugt, dass sich die Bevölkerung nicht nur auf die Politik ver­las­sen darf“, bekräf­tigt er die Bedeutung des Ehrenamts, denn für Niroomand „ste­hen alle Bürger in der Verantwortung.“

Der neue Posten wur­de frei, da der bis­he­ri­ge Amtsinhaber Stephan Abel in den Beirat der Deutschen Sport Marketing (DSM) wech­sel­te. In den Fokus des DOSB rück­te Niroomand im Zuge der Berliner Olympiabewerbung für 2024/28, als er zu einem der Gesichter der Hauptstadt-Initiative wur­de. Für den Visionär soll das neue Amt aber nicht nur eins für die lan­ge Biografie wer­den: „Wer mich kennt, der weiß, dass ich immer ver­su­che, etwas zu bewe­gen. Die Bedeutung des Sports in der Gesellschaft zu ver­grö­ßern. Darum geht es mir.“

Seit nun­mehr 30 Jahren lei­tet Niroomand die Geschicke bei den SCC Volleyballern und spä­ter den BR Volleys. Fans, die befürch­ten könn­ten, er tre­te nun bei Berlins Volleyballteam Nr. 1 kür­zer, gibt er Entwarnung: „Meine Tätigkeit für den Volleyball wird die­ses neue Amt nicht ein­schrän­ken. Dafür steckt viel zu viel mei­nes Herzbluts in unse­rem Projekt.“ Ohnehin ist der Mann, der mor­gen 66 Jahre alt wird, par­al­lel zu sei­nem Engagement bei den BR Volleys bereits seit Jahren in ver­schie­de­nen Ehrenämtern tätig. Niroomand fun­giert als Sprecher der Initiative Berliner Proficlubs, als Mitglied der Vollversammlung der IHK und sitzt im Präsidium des Vereins Berliner Kaufleute. Nun gestal­tet er zusätz­lich auch bun­des­weit die Zukunft des Sports mit.