Jubel beim Berliner TSC! Zukunftspreis 2017 für innovative Zusammenarbeit mit Schulen

Landessportbund zeich­net erst­mals 20 statt zwölf Gewinner aus / Insgesamt 25.000 Euro Preisgeld

Der  ZUKUNFTSPREIS DES BERLINER SPORTS geht in die­sem Jahr an die Handball-Abteilung des Berliner TSC! Der Verein wur­de im Roten Rathaus aus­ge­zeich­net und kann sich über 7.000 Euro Preisgeld freu­en. D ie Sieger wur­den u.a. von Andreas Geisel, Senator für Inneres und Sport in Berlin, und LSB-Präsident Klaus Böger geehrt. Bei der sechs­ten Auflage des mit 25.000 Euro dotier­ten Wettbewerbs w urden in die­sem Jahr erst­mals 20 statt zwölf Vereine für beson­de­res Engagement und außer­ge­wöhn­li­che Initiativen belohnt. Insgesamt wür­dig­te der Landessportbund Berlin (LSB) die Ideen der Vereine wie­der mit einem Preisgeld in Höhe von 25.000 Euro. Möglich ist dies dank der ver­läss­li­chen Zusammenarbeit mit den Projektpartnern Berliner Stadtreinigung (BSR), der LOTTO-Stiftung Berlin und der dege­wo AG.

Andreas Geisel, Senator für Inneres und Sport in Berlin: „Ich bin imm er w ied er tief berührt von der Kreativität und dem rie­si­gen Engagement unse­rer Sportvereine und von den Menschen, die für ihren Verein ehren­amt­lich tätig sind. Sie tun dies ganz selbst­ver­ständ­lich außer­halb des gro­ßen Rampenlichts. Dabei sind es die vie­len Ehrenamtlichen, die unse­re Stadt erst lebens­wert machen. Umso wich­ti­ger sind Auszeichnungen wie die­se, weil hier das Licht auf die­se groß­ar­ti­gen Menschen gerich­tet wird, die für unser gesell­schaft­li­ches Miteinander so wich­tig sind. Ich wün­sche allen
Preisträgerinnen und Preisträgern, dass Ihnen die­se Ehrung neben dem Dank und der Anerkennung zusätz­li­che Motivation gibt, sich auch wei­ter­hin enga­giert für den Sport und d ie Menschen ein­zu­set­zen.‘‘ Klaus Böger, Präsident Landessportbund: „Es geh t im Sp ort eben nicht nur Kommerz, Medaillen und Rekorde. Das zeigt der Zukunftspreis auf wun­der­ba­re Weise. Der Verein ist die Keimzelle des Sports, sorgt für Gemeinschaftserlebnis und Zusammengehörigkeitsgefühl. Die Siegervereine berei­chern den Sport in Berlin. Ein gro­ßes Kompliment dafür! Die Sponsoren des Wettbewerbs wis­sen: Geld für den Breitensport ist gut inves­tier­tes Geld. Ihnen gilt ein gro­ßes Dankeschön!‘‘

Bei der Feier im Roten Rathaus stan­den dies­mal die Handballer des Berliner TSC ganz oben auf dem Treppchen, weil sie mit gro­ßem Engagement dem Mitgliederrückgang von Jugendlichen begeg­nen. Das Problem: Lange Unterrichtszeiten auf wei­ter­füh­ren­den Schulen und zusätz­lich umfang­rei­che Hausaufgaben machen es den Jugendlichen vie­ler­orts schwer, wei­ter regel­mä­ßig am Trainings- und Wettkampfbetrieb teil­zu­neh­men. Die Handballer des TSC koope­rie­ren daher eng mit Sekundarschulen. So sind bei­spiels­wei­se Vereinstrainer im Sport -Unterricht anwe­send, Trainingseinheiten schlie­ßen d irekt an den Unterricht an. Der zwei­te Platz und 4.000 Euro gehen an ein sport­li­ches Märchen, das seit Jahren Klein und Groß ent­zückt und die Vereinskassen auf­bes­sert: Das „Eismärchen Berlin‘‘ ist eine Gemeinschaftsproduktion aller Berliner Eiskunstlaufvereine unter der Leitung des Sport-Club Charlottenburg. Das „Eismärchen Berlin‘‘ wird seit 1985 jähr­lich in der Vorweihnachtszeit ver­an­stal­tet. Über 180 Kinder und Erwachsene aus dem Leistungsund Breitensportbereich auf dem Eis und ca. 120 ehren­amt­li­che Helfer hin­ter den Kulissen begeis­tern jähr­lich 10.000 klei­ne und gro­ße Besucher . Sämtliche Erlöse flie­ßen in d ie Nachwuchsarbeit der betei­lig­ten Vereine zurück. Über den drit­ten Platz freu t sich d er „Peter-Panter-Park‘‘ in Pankow. Gemeinsam mit der Kurt-Tucholsky-Oberschule, vie­len ehren­amt­li­chen Helfern und zahl­rei­chen Spendern haben die Initiatoren des Kinder- und Inklusionssportvereins Pfeffersport
„Berlins ers­ten inklu­si­ven Sportpark‘‘ geschaf­fen. Von Mitte Juli bis Ende Oktober 2017 waren die 2.200 Berliner Sportvereine und 52 Verbände wie­der auf­ge­ru­fen, sich beim Landessportbund Berlin um den ZUKUNFTSPREIS DES BERLINER SPORTS zu bewer­ben. Die ein­ge­reich­ten Konzepte und Projekte wur­den nach ihrem Beitrag zur Vereinsentwicklung, ihrer Nachhaltigkeit, ihrer Originalität, dem per­so­nel­len und zeit­li­chen Einsatz sowie der Kommunikationsund Öffentlichkeitswirkung bewer­tet. Zudem wur­den die all­ge­mei­ne Vereinsarbeit, die Mitgliederzahl und deren Entwicklung, die finan­zi­el­le Ausstattung des Vereins sowie die Teilnahme an ande­ren Wettbewerben und wei­te­re prä­mier­te Projekte bei der Entscheidung berück­sich­tigt. Insgesamt wur­den mit Hilfe der Berliner Stadtreinigung (BSR), der LOTTO-Stiftung Berlin und der dege­wo AG 25.000 Euro Preisgeld an die Gewinnervereine ver­ge­ben. Die aus­ge­zeich­ne­ten Vereine haben die Preise gemäß ihrer Satzung zu ver­wen­den. Eine Überprüfung der Mittelverwendung erfolgt durch den Landessportbund.

Die Sieger --- ZUKUNFTSPREIS DES BERLINER SPORTS 2017

1. Platz: 7.000 Euro | Berliner TSC Sportlich aktiv blei­ben in Schule und Verein
2. Platz: 4.000 Euro | SCC Berlin Eismärchen Berlin
3. Platz: 2.000 Euro | Pfeffersport Peter-Panter-Park
4. Platz: 1.000 Euro | RW Viktoria Mitte 08 Viktoria-Channel
5. Platz: 1.000 Euro | TSV Berlin-Wittenau 1896 u.a. Sport im Park
6. Platz: 1.000 Euro | FC Viktoria 1889 Berlin Grashüpfer - Fußball für Fünfjährige
7. Platz: 1.000 Euro | Köpenicker Kanusportclub Drachenbootsport für blin­de und seh­be­hin­der­te Sportler
8. Platz: 1.000 Euro | Sportfreunde Kladow Kooperation mit Kladower Schulen
9. Platz: 1.000 Euro | Seitenwechsel gleich­be­rech­tig­te Teilhabe von Trans*Inter* im Sport
10. Platz: 1.000 Euro | Berliner Ruder-Club Gesundheitssport Rudern im BRC

11.-20. Platz (je 500 Euro): VfL Fortuna Marzahn; BFV -- SC Siemensstadt; Bogensportclub BB-Berlin; DLRG Steglitz-Zehlendorf; FBL Berlin ; Hellersdorfer Athletik-Club; Rollschuh Parad ies Berlin; Sultans Berlin; TuS Lichterfelde; Yacht-Club Berlin Grünau.

Weitere Informationen unter www.zukunftspreis-berlin.de