Handball: Deutschland trifft bei der WM 2019 in Berlin auf Weltmeister Frankreich

Mit Spannung wur­de die Auslosung der Gruppen bei der Weltmeisterschaft 2019 im Januar in Deutschland und Dänemark erwar­tet. Die Deutsche Nationalmannschaft war für die Vorrunde in Berlin gesetzt, aus der ers­ten Leistungsreihe erwar­tet sie Weltmeister Frankreich. Zugelost wur­den außer­dem Russland, Serbien und Brasilien. Außerdem wur­de bereits am Freitag Korea für das Eröffnungsspiel gegen Deutschland in die Gruppe A gesetzt, die IHF hat Korea ein­ge­la­den mit einer gemein­sa­men Mannschaft anzu­tre­ten.
Zum ers­ten Mal wird im Januar eine Weltmeisterschaft in zwei Ländern statt­fin­den. Deutschland und Dänemark hat­ten sich 2013 gemein­sam bewor­ben und den Zuschlag erhal­ten. Die Vorrunde wird in vier Spielorten mit jeweils sechs Mannschaften gespielt. Die Gastgeber hat­ten im Vorfeld für jeden Spielort eine Mannschaft gesetzt: Gruppe A in Berlin mit Deutschland, Gruppe B in München mit Kroatien, Gruppe C in Herning mit Dänemark und Gruppe D in Kopenhagen mit Schweden. Am Freitag teil­te die Internationale Handballföderation IHF außer­dem mit, dass sie auch Korea für die Gruppe A und das Eröffnungsspiel gegen Deutschland setzt. Damit ver­bun­den ist das Angebot der IHF an Korea mit einem gemein­sa­men Team des geteil­ten Landes anzu­tre­ten.

Alle 24 Mannschaften waren in sechs Leistungsreihen ein­ge­teilt. Zuletzt hat­ten sich am Wochenende die bes­ten drei Mannschaften der Panamerikanischen Meisterschaften qua­li­fi­ziert, so wur­den Argentinien, Brasilien und Chile noch ein­ge­reiht. Aus jeder Leistungsreihe wur­de eine Mannschaft jedem Spielort zuge­lost, sofern sie nicht bereits gesetzt war. Damit stand bereits im Vorfeld fest, dass Weltmeister Frankreich und Europameister Spanien in den bei­den deut­schen Vorrundenstädten Berlin und München spie­len. Letztlich erwisch­te Deutschland mit der Auslosung den Weltmeister als Vorrundengegner, auf Spanien wür­de man dann ggf. in der Hauptrunde in Köln tref­fen.