Glasgow 2018 - Wasserspringen: Hausding, Rüdiger, Wassen und Hentschel im Medaillenglück

Versöhnlicher Abschluss für Patrick Hausding bei den Europameisterschaften: Im Synchronspringen vom 3-m-Brett sprang Patrick an der Seite sei­nes Vereinskameraden Lars Rüdiger mit 394,77 Punkten zu Bronze, hin­ter Evgenii Kuznetsov/Ilia Zakharov aus Russland (431,16) und Jack Laugher/Christopher Mears aus Großbritannien (430,62). Patrick Hausding war nach gro­ßen Verletzungsproblemen und enor­mem Trainingsrückstand am Ende sehr froh über den Medaillengewinn. Auf Medaillenjagd waren auch Florian Fandler und Christin Wassen im Mixed-Synchronspringen vom Turm. Das Duo aus Halle/Saale und Berlin sprang mit 278,64 Punkten hin­ter den neu­en Europameistern Nikita Shleikher/Iuliia Timoshinina (Russland/309.63) und Matthew Lee/Lois Toulson aus Großbritannien (307.80) zu Bronze. Für bei­de war es die ers­te Medaille über­haupt bei einem inter­na­tio­na­len Großereignis. Lena Hentschel war noch im Vorkampf vom 3m-Brett aus­ge­schie­den, nun­mehr sprang sie mit Tina Punzel sen­sa­tio­nell zu EM-Silber im 3m-Synchronwettbewerb mit 286,80 Punkten, hin­ter den Italienerinnen Elena Bertocchi/Chiara Pellacani (289,26). Bronze ging an Nadezhda Bazhina/Kristina Ilinykh (282,90) aus Russland. Tina Punzel kehrt damit mit einem kom­plet­ten Medaillensatz aus Edingburgh zurück.
Die deut­schen Wasserspringer gewan­nen ins­ge­samt acht Medaillen, davon ein­mal Gold, zwei­mal Silber und fünf­mal Bronze. "Es war eine sehr erfolg­rei­che EM", sag­te Bundestrainer Lutz Buschkow, "neun Athleten keh­ren mit einer Medaille zurück, das sind 75 Prozent der Mannschaft. Es ist eine Steigerung gegen­über Kiew 2017. Wir gehö­ren zu den Top-Drei-Nationen in Europa."