Ergebnisübersicht Olympische Spiele 2021 in Tokio

OSP-Vorstandsvorsitzender Karsten Finger: "Mit 57 Olympiateilnehmer*innen aus 17 Sportarten wird wie­der ein­mal die Vielfalt und Breite des Sports in Berlin sicht­bar. Die Berliner Traditionssportarten Rudern, Kanurennsport und Leichtathletik waren wie­der gut ver­tre­ten. Zugleich wird aber auch das Potential der Sportmetropole Berlin mit den Vertreterinnen aus den neu­en olym­pi­schen Sportarten BMX-Freestyle und Skateboard sicht­bar. Es war so wich­tig, dass trotz der schwie­ri­gen Rahmenbedingungen unse­re Sportlerinnen und Sportler nach jah­re­lan­gem har­tem Training ihre Leistungsfähigkeit in einem olym­pi­schen Wettkampf zei­gen konn­te. Wir haben auch ohne Zuschauer die Faszination des Sports erlebt, wie es sonst kaum in einem ande­ren Rahmen mög­lich ist. Die Berliner Sportlerinnen und Sportler haben mit Einsatz und Leidenschaft unglaub­li­che Wettkämpfe gebo­ten. Nach der schwe­ren Vorbereitung und den vie­len Unsicherheiten war die Teilnahme ein Erfolg und sie kön­nen stolz auf ihre Leistungen sein."

 

OSP-Leiter Dr. Harry Bähr: "Der Weg zu den Olympischen Spielen in Tokio war mit Herausforderungen ver­bun­den, die wir - Sportler*innen, Trainer*innen, der Olympiastützpunkt - so noch nicht kann­ten. Mit einer brei­ten Unterstützung aus der Sportmetropole Berlin haben mehr Berlinerinnen und Berliner die Qualifikation zu den Olympischen Spielen geschafft als vor fünf Jahren. Die Zielstellung 50+ wur­de deut­lich über­trof­fen, das war ein ers­ter Erfolg. Mit der Skateboarderin Lilly Stoephasius kam auch die jüngs­te Athletin im Team D aus Berlin. Bis zum Abflug haben wir zusam­men mit dem DOSB alles getan, damit die Olympioniken gut vor­be­rei­tet und gesund in Tokio antre­ten kön­nen. Die bewähr­te Partnerschaft mit der Charité war dabei beson­ders wert­voll. Unsere Sportler*innen waren im inter­na­tio­na­len Wettbewerb kon­kur­renz­fä­hig, was 36 Platzierungen auf Rang 1 bis 8 ein­drucks­voll bele­gen. Nicht alle Medaillenträume sind in Erfüllung gegan­gen. Wieder ein­mal war zu sehen, wie dicht Sieg und Niederlage bei­ein­an­der lie­gen. In der Gesamtbilanz konn­ten die Berliner*innen einen wich­ti­gen Beitrag zur Bilanz des Team D leisten."

 

Insgesamt kehr­ten neun Athleten*innen mit einer olym­pi­schen Medaille aus Tokio zurück. Sie haben damit Anteil an zwei Medaillen im Wasserspringen und je einer im Rudern, Bogenschießen und Kanu. In der Gesamtbilanz erran­gen 40 Athleten (inkl. Basketball und Handball) die Top-10 – davon drei­mal sogar die Kanutin Sabrina Hering-Pradel.

Hier die Ergebnisübersicht:

Olympische Medaillen-Gewinner*innen:

2x Silber           Olaf Roggensack und Martin Sauer (Rudern/Achter)

7x Bronze         Patrick Hausding und Lars Rüdiger (Wasserspringen/3m-Synchron)

                          Lena Hentschel (Wasserspringen/3m-Synchron)

                          Michelle Kroppen, Charline Schwarz und  Lisa Unruh (Bogenschießen/Team)

                          Tim Hecker (Kanu/C2)

 

Platzierungen von Platz 4 bis 10:

Platz 4:

Martin Häner und Martin Zwicker (Hockey)

Lisa Jahn und Sophie Koch (Kanu/Canadier-C4)

Julian Weber (Leichtathletik/Speer)

Xiaona Shan (Tischtennis/Mannschaft)

 

Platz 5:

Florian Unruh (Bogenschießen/Einzel)

Ammar Riad Abduljabbar (Boxen/Schwergewicht-91 kg)

Sabrina Hering-Pradler (Kanu/Kajak-K2)

Gina Lückenkemper (Leichtathletik/4x100m Staffel)

Frieda Hämmerling, Franziska Kampmann, Carlotta Nwajide und Daniela Schultze (Rudern/Doppelvierer)

Christina Wassen (Wasserspringen/10m-Synchron)

 

Platz 6:

Conrad Robin Scheibner (Kanu/Canadier-C1)

Lara Lessmann (Radsport/BMX)

Theo Reinhardt (Radsport/4.000m-Mannschaftsverfolgung)

Leonie Kullmann (Schwimmen/4x200m Freistilstaffel)

 

Platz 8:

Niels Giffey, Maodo Lo und Johannes Thiemann (Basketball)

Paul Drux (Handball)

Sabrina Hering-Pradler (Kanu/Kajak-K2)

Karl Schulze (Rudern/Doppelvierer)

Philipp Herder (Turnen/Mannschaft)

Elena Wassen (Wasserspringen/ Einzel,10m-Turm)

 

Platz 9:

Theo Reinhardt (Radsport/Madison)

Lilly Stoephasius (Skateboard/Park)

 

Platz 10:

Sabrina Hering-Pradler (Kanu/Kajak-K1)

Maximilian Schachmann (Radsport/Straßenrennen)

 

Trotz kämp­fe­ri­scher Leistung und guter Vorbereitung schaff­ten es nach­fol­gen­de Athleten*innen nicht mit einer Platzierung unter die Top-10:

Hamsat Shadalow (Boxen/-57kg, Vorrunde)

Michelle Kroppen (Bogenschießen/Einzel,17.Platz)

Charline Schwarz und  Lisa Unruh (Bogenschießen/Einzel, je 33.Platz)

Max Kruse, Arne Maier, Jordan Torunarigha und Cederic Teuchert (Fussball/3.Platz Vorrunde)

Lisa Jahn (Kanu/ K1, 13.Platz)

Lisa-Marie Kwayie  (Leichtathletik/200m, Halbfinale)

Caterina Granz (Leichtathletik /1.500m, Halbfinale)

Leo Köpp (Leichtathletik/20 km Gehen, 22.Platz)

Deborah Schöneborn (Leichtathletik/Marathon, 18.Platz)

Rebecca Langrehr (Moderner Fünfkampf/28.Platz)

Annika Schleu (Moderner Fünfkampf/31.Platz)

Maximilian Schachmann (Radsport/Einzelzeitfahren, 15.Platz)

Annekatrin Thiele und Leonie Menzel (Rudern/Doppelzweier, 11.Platz)

Leonie Kullmann (Schwimmen/400m Freistil, 18.Platz)

Ole Braunschweig (Schwimmen/100m Rücken, 25.Platz)

Svenja Weger (Segeln/Laser Radial, 16.Platz)

Philipp Herder (Turnen/Mehrkampf-Einzel, 23.Platz

Christina Wassen (Wasserspringen/Turm-Einzel, 18.Platz)

Patrick Hausding (Wasserspringen/3m-Einzel, 21.Platz)

 

Nicht zum Einsatz kamen:

Karolina Pahlitzsch, Alica Schmidt, Marc Koch (Leichtathletik)

Simon Geschke (Radsport/Corona)

Nina Mittelham (Tischtennis)

 

Ausführliche Ergebnisübersichten / Berichterstattung kön­nen Sie auf unse­rer Homepage (www.osp-berlin.de) sowie im OSP Ergebnisheft Tokio 2021 nach­le­sen, das Anfang September, auch auf der Homepage, ver­öf­fent­licht wird.