Eiskunstlauf: Optimaler Start bei der Europameisterschaft

Mit dem bes­ten Kurzprogramm sei­ner Karriere ist Paul Fentz nahe­zu opti­mal in die Eiskunstlauf-Europameisterschaften in Graz gestar­tet. Der 27 Jahre alte Berliner geht mit einer per­sön­li­chen Bestleistung von 80,41 Punkten als über­ra­schen­der Sechster in die Kür-Entscheidung und ließ bei sei­nem gelun­ge­nen Auftritt meh­re­re höher ein­ge­schätz­te Konkurrenten hin­ter sich. Auch die bei­den deut­schen Sportpaare Minerva Fabienne Hase und Nolan Seegert sowie Annika Hocke und Robert Kunkel über­zeug­ten eben­falls mit den Rängen fünf und sie­ben.
Es war ein Genuss, Minerva Fabienne und Nolan zuzu­se­hen. Die EM-Sechsten des ver­gan­ge­nen Jahres zeig­ten zur Musik Open Hands ein abso­lut stim­mi­ges Kurzprogramm, alle tech­ni­schen Schwierigkeiten meis­ter­ten sie mühe­los und zeig­ten sich auch im künst­le­ri­schen Bereich noch ein­mal deut­lich ver­bes­sert. Der Lohn waren 70,43 Punkte und ein her­vor­ra­gen­der fünf­ter Platz. Bereits als vier­tes der ins­ge­samt 19 Paare muss­ten Annika und Robert auf das Eis. Und das neu zusam­men­ge­stell­te Paar prä­sen­tier­te sich gut und wur­de mit 58,43 Punkten sogar ein wenig defen­siv bewer­tet.