Beachvolleyball: Keine EM-Medaille für deutsche Teams 

In Apeldoorn, Den Haag, Rotterdam sowie Utrecht fan­den – erst­mals in vier Städten – die Beach-Volleyball Europameisterschaft statt, bei der jeweils 32 Frauen- und Männer-Teams um den Titel kämp­fen. Deutschland star­tet ledig­lich mit fünf Teams (4x Frauen, 1x Männer). Bei den Frauen war die maxi­ma­le Anzahl an Duos dabei.

Deutschland ist mit Abstand die erfolg­reichs­te Beach-Volleyball Nation in Europa und hat seit der ers­ten Ausgabe 22 Medaillen (8 Gold, 6 Silber, 8 Bronze) bei den Frauen und 12 Medaillen (5 Gold, 4 Silber, 3 Bronze) bei den Männern ein­ge­sam­melt. Ganz vor­ne dabei ist Laura Ludwig (9 EM-Medaillen), die 2008, 2010, 2015 und 2016 Europameister wur­de, die­ses Jahr auf­grund ihrer Baby-Pause aber nicht bei der EM dabei ist.

Diese Erfolgsserie konn­te 2018 nicht fort­ge­setzt wer­den. Alle Teams sind vor­zei­tig aus­ge­schie­den.

Bei den Männern schie­den Philipp-Arne Bergmann/Yannick Harms in der 1. K.o.-Runde aus (Philipp-Arne frü­her für den VC Olympia star­tend). Danach erwisch­te es auch Victoria Bieneck/Isabel Schneider und Chantal Laboureur/Julia Sude im Viertelfinale (auch Victoria und Chantal durch­lie­fen die VCO-Ausbildung). Ihr Achtelfinale ver­lo­ren Karla Borger/Margareta Kozuch und das Berliner Duo Kim Behrens/Sandra Ittlinger. Kim und Sandra spiel­ten eine tol­le Vorrunde und qua­li­fi­zier­ten sich direkt als Gruppensieger für das Achtelfinale. Die dor­ti­ge Niederlage bedeu­te­te für bei­de Duos Rang 9.