Bei den U23-Weltmeisterschaften im polnischen Poznan war der Deutsche Ruderverband (DRV) mit insgesamt 17 Booten am Start. Mit zehn Medaillen war das deutsche Team so erfolgreich wie keine andere Nation – auch wenn in diesem Jahr ein WM-Titel ausblieb. Dennoch zeigte sich der Bundestrainer äußerst zufrieden mit den Leistungen aller Boote.
Silber und Bronze für die Doppelvierer
Lanea Rüter, Lena Gresens, Charlotte Luster und Paula Lutz (RC Tegel, RC Potsdam, Hallesche RV, Mannheimer RC) sicherten sich im Doppelvierer der Frauen die Silbermedaille. In einem packenden Finalspurt konnten sie sich hinter Großbritannien, aber vor dem Gastgeber Polen behaupten und ihre Stärken eindrucksvoll ausfahren.
Auch der Männer-Doppelvierer mit Yannik Sens, Lukas Haaser, Paavo Schewe und Jakob Geyer (Berliner RC, Laubegaster RV Dresden, Olympischer RC Rostock, Berliner RC) überzeugte mit Bronze. Gegen die durchgängig führenden Boote aus Tschechien und Polen war nichts auszurichten – doch von Beginn an lagen die Deutschen auf Rang drei und hielten Großbritannien sicher auf Distanz.
Frauen Leichtgewichte mit starkem Doppel-Bronze
Im Leichtgewichts-Einer ruderte Ayse Gündüz auf einen starken dritten Platz hinter Italien und Südafrika.
Ebenfalls Bronze sicherten sich Caro Oldenkott und Nathalie Sendjuk (Neusser RV, RK am Wannsee), im Leichtgewichts-Doppelzweier der Frauen. Nach einem eindrucksvollen Vorstoß vom fünften auf den dritten Rang ließen sie im Endspurt sowohl Italien als auch Polen hinter sich – und verteidigten ihre Position bis ins Ziel.
Vierter Platz für den Frauchen-Achter
Lisa Nagler, Anni Kötitz, Lisa Behrens, Julia Irmler, Sara Grauer, Alina Krüger, Chiara Saccomando, Paula Becher und Steuerfrau Magdalena Hallay (Deutscher RC Hannover, Der Hamburger und Germania RC, RV Münster, RC Witten, RC Potsdam, RV Kappeln, Karlsruher RV Wiking, Breisacher RV, RC Germania Düsseldorf) starteten im Achter. Hinter Weltmeister Großbritannien, den USA und Kanada belegte das Großboot den vierten Platz.