Olympischen Spiele 2024 und 2028

Am Montag teil­te das Internationale Olympische Komitee (IOC) nach einer Exekutivsitzung die Neuigkeiten hin­sicht­lich der Olympischen Spiele 2024 und 2028 mit. Für den Rudersport bedeu­tet die Entscheidung, dass der leich­te Doppelzweier (männ­lich, weib­lich) olym­pisch bleibt und an den Spielen 2024 in Paris teil­neh­men wird. Etwas über­ra­schend kam, dass die Aufnahme der bei­den Coastal-Einer und eines Coastal Mixed-Doppelzweiers abge­lehnt wur­den – zumin­dest vor­erst. Als Begründung nann­te das IOC eine her­aus­for­dern­de Integration der Sportart sowie die mas­si­ven Auswirkungen der Corona-Pandemie. Das IOC lässt Spielraum, ob die recht neue Disziplin für 2028 in Los Angeles auf­ge­nom­men wird.

Sportdirektor Mario Woldt zeigt sich zuver­sicht­lich. „Es ist gut, dass wir jetzt Planungssicherheit hin­sicht­lich 2024 haben. Die Entscheidung kommt zum rich­ti­gen Zeitpunkt, da wir in die­sen Tagen die Kaderliste für 2021 erstel­len“, und ergänzt „Für das nächs­te Jahr bedeu­tet die Entscheidung, dass wir kon­ti­nu­ier­lich den Leichtgewichtsbereich über Tokio hin­aus fokus­siert ange­hen und Coastal Strukturen in Ruhe wei­ter auf­bau­en können.“.

Quelle: https://www.rudern.de/news/2020/entscheidungen-des-ioc-ueber-bootsklassen-der-olympischen-spiele