Das ISTAF wird 100 – Premiere am 3. Juli 1921

Große Jubiläums-Feier am 12. September im Berliner Olympiastadion / Ticket- Special gestartet

BERLIN. Happy Birthday! Morgen vor genau 100 Jahren begann die Geschichte des ISTAF. Am 3. Juli 1921 ver­an­stal­ten drei Berliner Vereine im Grunewald-Stadion das ers­te Internationale Stadionfest – mit Leichtathletik- und Schwimmwettbewerben. Das gro­ße Jubiläum des ältes­ten Leichtathletik-Meetings der Welt wird beim ISTAF 2021 am Sonntag, 12. September, im Olympiastadion gefei­ert. Für die Jubiläums-Ausgabe des Leichtathletik-Spektakels 100 Jahre nach der Premiere star­ten die Veranstalter jetzt ein Ticket-Special. Eine Woche lang gibt es jeden Tag 100 Karten (Kategorie 2 bis 4) zum hal­ben Preis. Tickets und Infos unter www.tickets.istaf.de.

Das ISTAF hat den Fans in den ver­gan­ge­nen Jahren vie­le unver­gess­li­che Erlebnisse mit her­aus­ra­gen­den Sportlerinnen und Sportlern gebo­ten“, sagt Meeting-Direktor Martin Seeber. „Das Jubiläum wol­len wir am 12. September – fünf Wochen nach Olympia – mit vie­len Aktionen und mit tol­len Athletinnen und Athleten fei­ern. Wir sind sehr opti­mis­tisch, dass wir dies auch mit unse­ren Fans tun kön­nen.“ Erhältlich ist zunächst nur ein begrenz­tes Ticket-Kontingent. Auf Grundlage des detail­lier­ten Schutz- und Hygienekonzepts, das sich beim ISTAF 2020 bewährt hat, wer­den zunächst aus­schließ­lich per­so­na­li­sier­te Tickets ver­ge­ben und nur aus­ge­wähl­te Plätze (mit aus­rei­chend Abstand zuein­an­der) ange­bo­ten. Sollten Kartenkäufer auf­grund neu­er Regelungen nicht oder nur in sehr begrenz­ter Anzahl zuge­las­sen wer­den, bekom­men die Käufer den Ticketpreis erstattet.

Der Leichtathletik-Weltverband World Athletics hat das ISTAF als „The world’s oldest invi­ta­tio­nal one-day mee­ting. Founded 1921” mit der „World Athletics Heritage Plaque“ aus­ge­zeich­net und den „enor­men Einfluss in der his­to­ri­schen Entwicklung der Leichtathletik“ gewür­digt. Gegründet in den „Wilden 20er Jahren“ im gera­de geschaf­fe­nen Groß-Berlin, eta­bliert nach den Olympischen Spielen 1936, neu gestar­tet nach dem Krieg, getra­gen von der Idee des inter­na­tio­na­len Miteinanders, beein­flusst durch den Kalten Krieg, die Bürgerrechtsbewegung, den Kampf für Gleichberechtigung und Verständigung, wei­ter­ent­wi­ckelt durch tech­ni­sche Innovationen und eupho­ri­siert durch den Mauerfall – das ISTAF hat im Laufe der 100 Jahre stets auch Berliner und deutsch-deutsche Geschichte gespie­gelt. Immer im Mittelpunkt: die Sportlerinnen und Sportler aus aller Welt, begeis­tert gefei­ert von dem fai­ren und welt­of­fe­nen Berliner Publikum.

20.000 bei der ISTAF-Premiere

Am 3. Juli 1921 ver­an­stal­ten die Sportvereine Berliner SC, SC Charlottenburg und Schwimm-Club Poseidon gemein­sam im dama­li­gen Grunewald-Stadion das ers­te Internationale Stadionfest. 20.000 Zuschauer erle­ben span­nen­de Wettkämpfe, zu denen damals auch noch Schwimmdisziplinen gehö­ren. 1937 dann das ers­te ISTAF im Berliner Olympiastadion – ein Jahr nach den Olympischen Spielen von Berlin. 85.000 Zuschauerinnen und Zuschauern bestau­nen einen Welt- und zwei Europarekorde.

In der bewe­gen­den und beweg­ten Geschichte des ISTAF wur­den ins­ge­samt 79 Internationale Stadionfeste ver­an­stal­tet und 15 Weltrekorde auf­ge­stellt. Mittlerweile schreibt auch das ISTAF INDOOR die Leichtathletik-Geschichte des 1921 aus der Taufe geho­be­nen Internationalen Stadionfests mit. Das Hallen-Meeting in der Mercedes-Benz Arena ist das größ­te der Welt. Das ers­te „Hallen-ISTAF“ war es indes nicht: Im Laufe der Jahre wur­de das ISTAF bereits im Grunewald-Stadion, im Olympiastadion, im Mommsenstadion, im Friedrich-Ludwig-Jahnsportpark, im Stadion Zehlendorf und in der Deutschlandhalle ver­an­stal­tet; seit 2004 gehö­ren durch das ISTAF INDOOR auch die heu­ti­ge Mercedes-Benz Arena in Berlin und seit 2021 auch der ISS DOME in Düsseldorf dazu.

Weitere Informationen unter www.istaf.de